16. November 2018 - 4:04 / Bücher
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Dass ich mich je mit einem E-Book-Reader anfreunden würde …! Und doch geschah es! Nein, mein Kindle wird nicht meine Bibliothek der "wahrhaftigen" Bücher ersetzen können, doch es ist eine wundervolle und bereichernde Ergänzung geworden. Ich dachte tatsächlich, ich sei zu alt für diese neumodische Art des Lesens. Dieser Gedanke stellte sich als völliger Blödsinn heraus.

Texte auf dem Kindle zu lesen ist weder kompliziert, noch anstrengend oder ermüdend. Die Schriftgröße kann ich genauso einstellen wie sie mir angenehm ist. Ich muss nicht die Brille wechseln, oder bin gezwungen, mir einen schattigen Platz zu suchen, obschon ich lieber in der Sonne sitzen möchte. Außerdem wirkt der Kindle-Leser ansich inzwischen sehr intellektuell (diese Aussage würde ich im persönlichen Gespräch augenzwinkernd machen).

Es gibt eine große Auswahl von Hüllen zum Schutz des Kindle und zur Pflege Ihres Images (siehe Klammer oben).
Das Kindle ist mein ständiger Begleiter geworden. Ich liebe es, in der Mittagpause zu einem Kaffee eine kurze, abgeschlossene Geschichte zu lesen. Ich tue es sogar in der Kirche, während des Unterrichtes, wenn der Dozent mich langweilt, statt mich weiterzubilden oder während des Kochens.

Möglichst wahr, heiter und interessant sollen die Geschichten sein. Also suchte ich nach Ebensolchen. Die Ausbeute war spärlich. So suchte und fand ich in meinem Fundus aus der Zeit, in der ich für ZEIT-Online Geschichten dieser Art schrieb. Ich überarbeitete diese Texte und schrieb selbst, was ich zu lesen wünschte.
Das Risiko, dass diese Texte Ihre Leser oder die Leser diese Texte nicht finden und mögen würden, war gering. Ich hatte viele Abonnenten und mich erreichten eine Menge lobende und erfreuliche Zeilen der ZEIT-Online-Leser.
Wer ist Rosemarie Schmitt?

https://de.wikipedia.org/wiki/Rosemarie_Schmitt

Ich gab meinem ersten veröffentlichten Kindle-Buch den Titel: Ruhet sanft, gefälligst!

Hinter diesem Titel verbirgt sich eine Anekdote und in diesem Buch verbergen sich viele weitere humorvolle, manchmal mit einer Prise Sarkasmus gewürzte, kuriose, interessante, unglaublich wahre, heitere und auch traurige Geschichten.

Möchten Sie wissen ...

... welcher Komponist sich mit zunehmendem Alter und der immer lauter werdenden Proteste und immer lauteren Forderungen der Homosexuellen nach Gleichberechtigung ein Herz fasste und seine Familie verließ, um mit seinem Lebensgefährten Tom zusammenzuleben - als jedoch bei seiner Frau Lungenkrebs diagnostiziert wurde, er wieder zu ihr zog und sie pflegte bis zu ihrem Tod?

... welcher Schriftsteller der Meinung gewesen sein soll, die Liebe sei eine vorübergehende Geisteskrankheit, die im Allgemeinen durch Heirat geheilt würde?

... ob es tatsächlich Raymond Chandler gewesen ist, der versuchte sich mit einem Revolver unter der Dusche das Leben zu nehmen?

... wessen Herz in einer Warschauer Kirche aufbewahrt wird, und zwar in konservierendem Cognac?

... wer nach 22 Jahren von seiner Frau wegen seiner zweifelhaften Familie und seinen mehr als schlechten beruflichen Aussichten verlassen wurde?

... wie der Name des am 2. Juli 1877 geborenen, späteren Literatur-Nobelpreisträgers ist, der 1899 sein erstes Buch veröffentlichte und für die Druckkosten 175 Mark bezahlen musste?

... welcher deutsche Schriftsteller einen tödlichen Schlaganfall auf dem Wege zum Begräbnis seines Sohnes erlitt, welcher sich zwei Tage zuvor das Leben genommen hatte?

... wer Prügel auf seinen blanken Allerwertesten als pure, lüsterne Freude empfunden haben soll?

Die Antworten finden Sie in diesem Buch:


Ruhet sanft, gefälligst!
Als man sich noch traute, nach Wagners Parsifal zu sterben

Ist ein Kindle-E-Book nicht eine wunderbare Geschenkidee für bisherige E-Book-Verweigerer? Und damit das Lesevergnügen sogleich gestartet werden kann, empfehle ich:

Ruhet sanft, gefälligst! - Als man sich noch traute, nach Wagners Parsifal zu sterben

Kindle Edition, Amazon Media, ASIN: B0783QQ9PH

Herzlich,
Ihre Rosemarie Schmitt



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Ruhet sanft, gefälligst! - Als man sich noch traute, nach Wagners Parsifal zu sterben
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Rosemarie Schmitt