30. Juni 2021 - 5:15 / Ausstellung / Gegenwartskunst 
1. Juli 2021 31. Juli 2021

In absehbarer Zeit wird die Zahl der Handys weltweit die 4 Milliardengrenze erreichen. Dies läßt ohne Weiters einen Vergleich mit einer Pandemie zu.

Das Handy beeinflußt unser Leben nachhaltig in positiver und negativer Weise. Diese enorme Zahl an Smartphones benötigt gewaltige Mengen an Batterien. In einem Video wird gezeigt, welche Probleme allein die Gewinnung von Cobalt und Tantal für die Batterien verursacht. Dies ist der Grund für Rainer Wolf, sich künstlerisch mit diesem Thema zu beschäftigen.

In dieser Ausstellung wird hinterfragt, ob die Entwicklung des Handy tatsächlich so eine geniale Erfindung war: es trägt zur Steigerung des gewaltigen Energiebedarfs der Kommunikationstechnologie bei, der begrenzten Resourcen auf unserer Erde und es macht uns immer durchschaubarer ("der gläserne Mensch"). Metaphorisch für diesen Zustand sind die lebensgroßen Figuren aus verzinktem Hennengitter. In einem Video wird auf die skrupellose Ausbeutung von Kobalt im Zusammenhang mit den notwendigen Batterien hingewiesen, wodurch der Begriff Neokolonialisierung nahe gelegt wird.

Rainer Wolf - Smartphonepandemie
Eröffnung: Donnerstag, 1. Juli 2021, 16 Uhr
Einführung: Karl Heinz Pichler
Dauer der Ausstellung: 1. bis 31. Juli 2o21
Öffnungzeiten: Fr 16 bis 18 Uhr, Sa 15 bis 18 Uhr, So 10 bis 12 und 15 bis 18 Uhr

Villa Claudia
KunstVorarlberg. Forum für aktuelle Kunst
Bahnhofstraße 6
A - 6800 Feldkirch

W: www.kunstvorarlberg.at

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  •  1. Juli 2021 31. Juli 2021 /
Rainer Wolf - Nach der Flucht übers Mittelmeer (© Karlheinz Pichler)
Rainer Wolf - Nach der Flucht übers Mittelmeer (© Karlheinz Pichler)
Rainer Wolf: Junge bei einer Trüffelversteigerung in Alba (© Karlheinz Pichler)
Rainer Wolf: Junge bei einer Trüffelversteigerung in Alba (© Karlheinz Pichler)
Rainer Wolf: Selfie vor dem Eiffelturm (© Karlheinz Pichler)
Rainer Wolf: Selfie vor dem Eiffelturm (© Karlheinz Pichler)
Der Künstler Rainer Wolf vor seinem Sagrada Famila Bild (© Karlheinz Pichler)
Der Künstler Rainer Wolf vor seinem Sagrada Famila Bild (© Karlheinz Pichler)