Die Ausstellung im Kunst Haus Wien widmet sich den vielfältigen Bedeutungsdimensionen von Verlust. Dazu zählen ökologische, gemeinschaftliche und persönliche Aspekte. Thematisiert werden gestörte Symbiosen in der Natur, die auf Klimaveränderungen zurückzuführen sind. Das sensible Zusammenspiel der Arten und die phänologischen Phasen geraten dadurch aus dem Gleichgewicht.
Die Ausstellung „I Wish We Had More Time“ macht Verlust als gemeinsame Erfahrung sichtbar und öffnet damit spekulative Szenarien: Was wäre, wenn, was hätte sein können und was noch sein kann. Wie ein wachsendes Archiv entfaltet sich das Projekt weiter und nimmt zunehmend Erzählungen, Beziehungen und Spuren auf. Gleich einer Zeitkapsel werden diese durch den fortlaufenden Prozess des Sammelns und Bewahrens in zukünftige Gegenwarten getragen. „The Institute of Queer Ecology“, geleitet von Lee Pivnik und Nicolas Baird, ist ein sich stetig weiterentwickelnder, kollaborativer Organismus. Er will randständige, alternative Lösungen für Umweltzerstörungen ins Zentrum des öffentlichen Bewusstseins rücken. Seine interdisziplinären Projekte basieren auf dem theoretischen Rahmen der Queer Ecology, einer anpassungsfähigen Praxis, die Verbundenheit, Intimität und artenübergreifende Beziehungen erforscht. Das Kollektiv verfolgt das Ziel, zerstörerische, menschenzentrierte Hierarchien zu hinterfragen und eine gerechte, vernetzte Zukunft zu gestalten, in der menschliche und mehr-als-menschliche Lebensformen gleichberechtigt miteinander existieren. Für das Projekt „I Wish We Had More Time“ vergrößert sich der Organismus zu einem Netzwerk aus 34 internationalen Beitragenden aus den Bereichen Bildende Kunst, Wissenschaft, Literatur und Performance.
„The Institute of Queer Ecology“ ist ein sich stetig weiterentwickelnder, kollaborativer Organismus, der darauf abzielt, randständige, alternative Lösungen für Umweltzerstörungen ins Zentrum des öffentlichen Bewusstseins zu rücken. Die interdisziplinären Projekte des Kollektivs gründen auf dem theoretischen Rahmen der Queer Ecology, einer adaptiven Praxis, die Verbundenheit, Intimität und artenübergreifende Beziehungen erkundet. Das Kollektiv verfolgt das Ziel, destruktive, menschenzentrierte Hierarchien zu hinterfragen und eine gerechte, vernetzte Zukunft zu gestalten, in der menschliche und nichtmenschliche Lebensformen gleichberechtigt miteinander existieren.
Mit Beiträgen von Ramiro Ávila Macias, Maya Björnson, Daniela Brill Estrada, Jevon Brown, Alice Bucknell, Christine Alice Cortes Cañon, Sasha Fishman, Ivana Franke & Oriana Walker, Andrea Grill, Anwyn Howarth, Sabrina Imbler, Jascha & Franz, Andre Naranjo, Alina Perez, Aura Raulo, Topi Raulo & Lotta Taarasti, Jasmine Respess, Virginia G. Ruiz, Micah SchippaWildfong, Evan Silver aka Tiresias, misael soto, A.L. Steiner, Laurencia Strauss, Sun Belt, Wolfy Sunset, Fereshteh Toosi, Yuri Tuma, Untitled Queen, LuLu Victoria-Lacy, Vicens VilaCoury, Jessica Ware, Oscar Wilson, Cy X, Haiwen Yu und Agustine Zegers..
The Institute of Queer Ecology
I Wish We Had More Time
Bis 09.08.2026
Kuratiert von Stephan Kuss und Veronika Hackl