19. Mai 2018 - 4:27 / Ausstellung 
7. Juni 2018 21. Oktober 2018

Eine Ausstellung zur Ästhetik und Bedeutung von Perlkunst im Zürcher Museum Rietberg rückt erstmals Frauen als Künstlerinnen ins Zentrum. Ob filigrane Schmuckstücke, imposante Masken oder königliche Hocker – die Perlarbeiten aus dem südlichen, westlichen und östlichen Afrika offenbaren die hohe Kunstfertigkeit und Kreativität in Herstellung und Design.

In Europa ab dem 17. Jahrhundert für den Markt in Afrika produziert, sind Glasperlen Sinnbild für die frühe Globalisierung. Perlen sind aber weit mehr als nur ein Handelsgut und Zahlungsmittel. Ihre Farben und Muster vermitteln komplexe Botschaften über Alter, Gender und Identität des Trägers beziehungsweise der Trägerin.

Mit der Sammlung Mottas ist ein unentdeckter Schatz ins Museum gekommen, der die Afrika-Sammlung zugleich ergänzt und erweitert. In der Ausstellung sind den alten Perlarbeiten zeitgenössische Positionen aus Südafrika gegenübergestellt. Bis heute lassen sich Kunst und Fashion Design von diesem kulturellen Erbe inspirieren.


Perlkunst aus Afrika
Die Sammlung Mottas
7. Juni bis 21. Oktober 2018

Museum Rietberg
Gablerstrasse 15
CH - 8002 Zürich

T: 0041 (0)44 415 31 31
F: 0041 (0)44 415 31 32
E: museum.rietberg@zuerich.ch
W: http://www.rietberg.ch/

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Plakat der Ausstellung
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Halskette, Kenia (nördlich); Turkana, vor 1975. Tierhaut, Pflanzenfasern, Glasperlen oder Plastikperlen, 2 x 26 x 36 cm. © Museum Rietberg, Geschenk François und Claire Mottas
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Postkarte mit Zulu-Frau aus Südafrika; Fotograf unbekannt, 1918. @ Museum Rietberg Zürich
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Linda Mhlawuli ? Linda Mhlawuli as «A Native Maiden». Aus der Serie «Native Work»; © Andrew Putter