18. September 2017 - 4:19 / Ausstellung 
1. Oktober 2017 21. Januar 2018

Die Ausstellung widmet sich einem bis jetzt noch kaum untersuchten Aspekt in Paul Klees Schaffen – der Abstraktion. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird die Abkehr vom Gegenständlichen und die Entwicklung abstrakter Kunst zu einem Hauptthema für viele europäische Künstler. Auch der Schweizer Künstler Paul Klee wendet sich dieser Herausforderung zu.

In seinem fast 10.000 Arbeiten umfassenden Oeuvre lassen sich – vom Früh- bis zum Spätwerk – überaus spannende Beispiele für die Entwicklung abstrakter Bildwelten sowie für Abstraktionsprozesse in der Malerei beobachten. Die wichtigsten Aspekte in Klees ungegenständlichen Werken sind dabei in seinem ganzen Schaffen von zentraler Bedeutung: Natur, Architektur, Musik und Schriftzeichen.

Die Ausstellung mit retrospektivem Charakter umfasst rund 100 Werke des Künstlers aus allen Schaffensphasen – beginnend mit dem Jahr 1913 – und versammelt wertvolle Leihgaben aus zahlreichen renommierten Institutionen und Privatsammlungen in Europa und Übersee. Neben den Hauptwerken werden bis jetzt nur selten ausgestellte Arbeiten gezeigt, die den Künstler in einem überraschend neuen Licht erscheinen lassen.

Mit 20 Werken ist Paul Klee zusammen mit Pablo Picasso der am stärksten vertretene Künstler der Sammlung Beyeler. Als Sammler und Galerist engagierte sich der Gründer des Museums, Ernst Beyeler, auf vielfältigste Art und Weise für Paul Klees Schaffen. Rund 500 Werke gingen durch die Hände des Sammlers und Galeristen. Beyelers Sammlungspassion galt hauptsächlich dem Spätwerk Klees, das er "wegen der farblichen Qualität und der Ausdrucksstärke" besonders schätzte. Im Laufe der Jahre ist es Beyeler gelungen, eine hochkarätige Sammlung zusammenzutragen, zu deren Schlüsselwerken Gemälde wie "Aufgehender Stern", 1931 und "Zeichen in Gelb", 1937.


Paul Klee
1. Oktober 2017 bis 21. Januar 2018

Fondation Beyeler
Baselstrasse 101
CH - 4125 Riehen / Basel

T: 0041 (0)61 64597-00
F: 0041 (0)61 64597-19
E: fondation@beyeler.com
W: http://www.beyeler.com/

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Die Vase, 1938. Öl auf Rupfen aufgelegt, 88 x 54,5 cm; Fondation Beyeler, Riehen/ Basel, Sammlung Beyeler. Foto: Peter Schibli
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Die Kapelle, 1917. Aquarell und weisse Tempera auf Papier auf Karton, 29,2 x 14,6; Fondation Beyeler, Riehen/ Basel, Sammlung Beyeler. Foto: Peter Schibli