5. August 2020 - 13:32 / Aktuell / Literatur 

Der mit 20'000 Euro dotierte Paul-Celan-Preis für herausragende Literaturübersetzungen geht in diesem Jahr an Eveline Passet. Damit soll ihr Gesamtwerk von Übersetzungen aus dem Französischen und Russischen ausgezeichnet werden, heisst es seitens des Deutschen Literaturfonds.

Gemäss dem Literaturfonds würdige die Jury besonders die Übersetzung des 2019 erschienenen ersten Bandes der Tagebücher von Michail Prischwin, die sie auch herausgibt und kommentiert. Passet erweise sich als hellhörige, die Tonlagen und Redeweisen des Textes erkennende Übersetzerin und übertrage ihn in ein reiches, vielstimmiges Deutsch.

Der jährlich vergebene Preis ist nach dem Lyriker Paul Celan (1920–1970) benannt. Wann und wo der Preis an Passet übergeben werde, sei noch unklar, so eine Sprecherin des Deutschen Literaturfonds.



Eveline Passet (© Youtube)
Eveline Passet (© Youtube)