6. Juni 2011 - 2:43 / Archiv / Malerei 

Mit "Ouyang Chun – Painting The King" wird der 1974 in Peking geborene Künstler Ouyang Chun erstmals außerhalb Chinas in einer institutionellen Einzelausstellung präsentiert. Sein Werkzyklus "King" aus 30 zum Teil über fünf Meter langen Gemälden erzählt in beeindruckender malerischer Vielfalt Episoden aus dem Leben eines Königs, von seinen Siegen und Niederlagen, von Liebe und Tod.

Geschichte und Fiktion, die Suche nach Schönheit und die Darstellung moralischen Scheiterns mischen sich in den teils figurenreichen und minuziös gestalteten, teils expressiv-pastosen Gemälden.

Der Künstler findet durch seine Adaption einer aus dem Westen kommenden Sprache der Malerei neue Bilder für in der chinesischen Tradition verwurzelte Motive, in denen Vergangenheit und Gegenwart, Ost und West, Narration und Abstraktion verschmelzen. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem me Collectors Room Berlin, wo sie von 2. Oktober 2010 bis 9. Jänner 2011 zu sehen war.

Ouyang Chun zählt mit seiner Malerei zu den herausragenden Positionen der "jungen Generation" der zeitgenössischen Kunst in der Volksrepublik China. Er studierte bis 1995 Malerei an der Academy of Fine Art in Xian. Einzelausstellungen des Künstlers waren u.a. in der Shanghai Gallery of Art, Shanghai und der Star Gallery, Peking zu sehen.

Ouyang Chun – Painting The King
2. März bis 12. Juni 2011

Augarten Contemporary
A-1020 Wien, Scherzergasse 1a
Donnerstag bis Sonntag 11 – 19 Uhr



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The Dead End for the King, 2006. Öl auf Leinwand, 180 x 300 cm; © Ouyang Chun, Foto: Li Liang
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The King's Woman , 2008. Öl auf Leinwand, 150 × 200 cm; © Ouyang Chun, Foto: Li Liang
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Gold Crown and Silver Crown , 2006. Öl auf Leinwand, 170 x 340 cm, Diptychon; © Ouyang Chun, Foto: Li Liang