Zu personellen Veränderungen kommt es beim Museum zu Allerheiligen Schaffhausen. Für den Bereich "Kuration Gegenwartskunst" wird ab dem 1. September die Kunsthistorikerin und Kuratorin Sarah Merten (*1984) ans Museum kommen. Sie ist in Schaffhausen keine Unbekannte: Bereits im vergangenen Jahr kuratierte sie die Ausstellung "Who Cares?! Aktuelle Perspektiven auf Sorgearbeit" in der Vebikus Kunsthalle. Von 2011 bis 2012 war sie als wissenschaftliche Volontärin am Museum zu Allerheiligen tätig.
Merten studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Pädagogik in Zürich, war langjährig am Kunstmuseum Bern engagiert und leitet seit 2019 die Galerie im Gluri Suter Huus in Wettingen, die sie mit zahlreichen Ausstellungen neu positionierte. Zudem war sie an der Hochschule Luzern tätig und unterrichtete an der F+F Schule für Kunst und Design Zürich. Sie schreibt regelmässig über Gegenwartskunst und moderiert Veranstaltungen. Die Kunsthistorikerin und Kuratorin setzte sich gegen 78 Mitbewerbende durch und folgt auf Julian Denzler, der ans Aargauer Kunsthaus wechselt.
Im Bereich "Kuration Kunst und Grafik" wird ab dem 1. Oktober 2025 Victoria Humphrey (*1992) die Nachfolge von Andreas Rüfenacht antreten, der ans Landesmuseum wechselt. Die in Fribourg aufgewachsene Kunsthistorikerin hat an der Universität Zürich promoviert, mit Forschungsaufenthalt am Getty Center in Los Angeles. Zudem sammelte sie sowohl kuratorische als auch organisatorische Erfahrung, unter anderem als Sammlungsassistentin am Kunst(Zeug)haus Rapperswil und zuletzt als stellvertretende Leiterin am Forum Würth Rorschach. Darüber hinaus bringt sie wertvolle Expertise in der Inventarisierung von Sammlungsbeständen mit. Aus insgesamt 44 Bewerbenden konnte das Museum sie für die Stelle gewinnen.