Montforter Zwischentöne: Das Begräbnis der Zuversicht

Seit Jahren beauftragen die Montforter Zwischentöne die renommiertesten Denker:innen des deutschsprachigen Raums mit Totenreden zu Werten und uns kostbaren Lebensgefühlen. Aber Totenreden sind in Wirklichkeit Lobreden. Und wir wollen an die Auferstehung glauben. Wie immer bauen dafür herausragende Vorarlberger Baukünstler:innen einen Verabschiedungsraum in das Alte Hallenbad. Dazu gibt es ein live musiziertes Requiem, Lesung und Fürbitten.

Lisz Hirn gehört zu den profiliertesten philosophischen Stimmen Österreichs. Am Samstag, 8. November, hält sie die Totenrede beim Begräbnis der Zuversicht im Alten Hallenbad. In ihrem Nachruf auf die Zuversicht wird sich Hirn der Thematik widmen, was uns ohne diese Eigenschaft bleibt. Stirbt mit ihr das feste Vertrauen, dass auch zwischen Trump-Pressekonferenzen, den Nachwirkungen der Corona-Pandemie und der Lage in den Kriegsgebieten noch Gutes in der Welt existiert? 
Gestaltet haben den Verabschiedungsraum Architekt Ulf Hiessberger und der Feldkircher Installationskünstler Gerold Tagwerker.

Das Begräbnis der Zuversicht
Eine Totenrede von Lisz Hirn. 
Musik: Bertram Burkert, Gitarren; Johannes Lauer, Posaune
Bühne: Ulf Hiessberger/Gerold Tagwerker 
Es liest die Fürbitten: Sara Nunius
Samstag, 8. November 19:00 bis 20:30 Uhr
Altes Hallenbad, Feldkirch

Montforter Zwischentöne 2025
Kulturfestival in Feldkirch
vom 6.11. bis 17.12.2025