Die Grafische Sammlung der Tiroler Landesmuseen zeigt die 16 ausgezeichneten Werke dieses Wettbewerbs.
Der Wettbewerb wurde 1952 vom Tiroler Künstler Paul Flora initiiert und wird seitdem alle zwei Jahre ausgerichtet. In diesem Jahr war es wieder so weit: Rund 400 Einreichungen gingen ein, aus denen eine Expertenjury 16 Werke auswählte – 12 wurden ausgezeichnet, weitere vier angekauft. Aufgrund von Umbauarbeiten findet die Ausstellung nicht im Ferdinandeum, sondern im Museum im Zeughaus statt.
Jedes zweite Jahr wird der Österreichische Grafikwettbewerb veranstaltet, den der Tiroler Künstler Paul Flora 1952 in Innsbruck ins Leben gerufen hat. Es handelt sich um einen offenen Wettbewerb ohne Themenvorgaben, bei dem nur Bedingungen an Trägermaterial, Format und Entstehungszeit gestellt werden: Die Arbeiten dürfen nur auf Papier angefertigt sein, maximal 1,5 mal 1,5 Meter groß sein und nicht älter als drei Jahre sein.
In diesem Jahr rief der Wettbewerb bereits zum 39. Mal dazu auf, sich kreativ zu betätigen und zu experimentieren. Bis zur Einreichfrist Ende Mai gingen rund 400 Arbeiten ein. Die Expertenjury, bestehend aus Dr. Sabine Folie (Direktorin der Kunstsammlungen der Akademie der bildenden Künste Wien), Prof. Dr. Nicole Fritz (Direktorin der Kunsthalle Tübingen), Dr. Michael Hering (Direktor der Staatlichen Graphischen Sammlung München), Mag.a Hemma Schmutz (Direktorin der Museen der Stadt Linz) und Dr. Ralf Bormann (Leiter der Grafischen Sammlung der Tiroler Landesmuseen), zeichnete schließlich zwölf Arbeiten mit einem Preis aus, vier weitere wurden angekauft. Damit treten Marianne Lang, Iris Dittler, Peter Fritzenwallner, Christoph Luger, Thomas Hörl, Nikolaus Gansterer, Ramona Schnekenburger, Annika Eschmann, Barbara Holub, Nico Schleicher, Christian Azzouni, Emma Peinhopf, Linda Artemis Bergstötter, Katharina Biser, Edith Hofer und Julia Zastava in die Fußstapfen namhafter Preisträger:innen vergangener Durchgänge wie Maria Lassnig, Gerhild Diesner, Arnulf Rainer, Martha Jungwirth oder Wolfgang Hollegha.
Lichtungen. Die prämierten Arbeiten des 39. Österreichischen Grafikwettbewerbs
Bis 22. März 2026