24. Mai 2017 - 3:40 / Ausstellung 
21. Mai 2017 3. September 2017

Léopold Rabus (* 1977 in Neuchâtel, lebt dort) zählt zu den begabtesten figurativen Malern der Schweiz. Seit rund 15 Jahren fasziniert er das Publikum mit schillernden, partiell fotorealistischen Bildern, die in die letzten Winkel menschlicher Existenz hinableuchten.

Léopold Rabus findet seine Figuren und Schauplätze in seiner unmittelbaren Umgebung. Auf Spaziergängen in der Umgebung von Neuchâtel interessiert er sich für verlassene Gartenhäuser, aufgegebene Schober, von hohen Hecken zugewachsene, erodierende Einfamilienhäuser. Hier begegnet er Rentnern, die in ihren Schrebergärten tagtäglich etwas zu werkeln haben und verschrobenen Einzelgängern am Rande der Gesellschaft, die sich mit bizarren Passionen durchs Leben schlagen. Mit manchen ist der Künstler seit Jahren befreundet, kennt ihre Lebens- und Leidensgeschichten, steht in regelmässigem Austausch, wenn es um spezielle Musik oder Literatur geht.

Aus den neuen, ab 2015 entstandenen Bildern ist die Nacht entschwunden. Es ist wieder heller Tag, aber die Welt fühlt sich seltsam artifiziell und modellartig an. Wiederum spielen Innenräume eine wichtige Rolle, aber eher gewöhnliche Wohnungen. Die dargestellten Personen befinden sich in einer unklaren Lage, sind mit Teilen der Wohnungseinrichtung und anderen Gegenständen magisch verwachsen.


Léopold Rabus
21. Mai bis 3. September 2017

Museum Langmatt
Römerstrasse 30
CH - 5401 Baden

T: 0041 (0)56 200 8670
F: 0041 (0)56 200 8679
E: info@langmatt.ch
W: http://www.langmatt.ch/

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