Das Kunsthaus Zürich präsentiert eine neue Auswahl von Werken einiger der bedeutendsten Künstlerinnen und Künstler aus seiner Sammlung. Dabei treten die Werke aus ihren vertrauten Sammlungszusammenhängen heraus und eröffnen in neuen Nachbarschaften unerwartete Perspektiven.
Zu sehen sind unter anderem Claude Monets Seerosen, Andy Warhols „Big Torn Campbell’s Soup Can (Vegetable Beef)”, Franz Gertschs „Franz und Luciano”, Arnold Böcklins „Der heilige Antonius predigt den Fischen” und Francis Bacons monumentales Triptychon. Mit dieser Ausstellung vereint das Kunsthaus Zürich einige der bedeutendsten Werke seiner Sammlung. Gemälde, Skulpturen und Arbeiten auf Papier treten in chronologischen und epochenübergreifenden Dialogen miteinander in Beziehung.
Seit der Eröffnung des Chipperfield-Baus im Jahr 2021 können zahlreiche Sammlungsbestände des Kunsthauses erstmals dauerhaft großzügig präsentiert werden. Gleichzeitig rückten bedeutende Privatsammlungen (Looser, Merzbacher, Bührle) ins öffentliche Interesse. Die Präsentation richtet den Blick auf die Kernsammlungen der Zürcher Kunstgesellschaft und der Kunstfreunde Zürich, die über mehr als ein Jahrhundert kontinuierlich aufgebaut wurden.
Auf rund 800 m² im Chipperfield-Bau versammelt die Ausstellung Werke von Künstlerinnen und Künstlern wie Albert Anker, Heidi Bucher, Marc Chagall, Franz Gertsch, Ferdinand Hodler, Oskar Kokoschka, Claude Monet, Marlow Moss, Pablo Picasso, Auguste Rodin, Cindy Sherman, Sophie Taeuber-Arp, Jean Tinguely oder Andy Warhol.
Der Fokus liegt auf Werken, die das Kunsthaus Zürich in besonderer Weise prägen. Bekannte Arbeiten werden dabei aus ihrem gewohnten Kontext gelöst und in neue Nachbarschaften gestellt. So begegnen sich beispielsweise Claude Monets Landschaften und Werke von Ferdinand Hodler, Paul Gauguin und Pierre Bonnard und eröffnen einen Dialog über die Darstellung von Natur und Atmosphäre. Jean Tinguelys monumentale Maschinenskulptur tritt mit einem Gemälde von H. R. Giger in Beziehung, während Pablo Picassos „Grand Nu” zusammen mit Heidi Buchers „Das Kanapee” neue inhaltliche Lesarten ermöglicht.
Die zwischen 1622 und 1998 entstandenen Werke zählen zu den wichtigsten Beständen des Kunsthauses Zürich und sind regelmäßig als Leihgaben in führenden Museen weltweit zu sehen.
Ikonen
Ausgewählte Werke der Sammlung
11.09.2026 – 10.01.2027