Josef Mikl (1929–2008) gehört gemeinsam mit Wolfgang Hollegha, Markus Prachensky und Arnulf Rainer zu den prägenden Persönlichkeiten der österreichischen Nachkriegsmalerei, die mit ihren Werken die Entwicklung der österreichischen Malerei im 20. Jahrhundert maßgeblich beeinflusst haben.
In seinen frühen Werken stellte er den menschlichen Körper in den Mittelpunkt. Im Laufe der Zeit löste sich Mikl jedoch immer stärker von der gegenständlichen Darstellung: Farbflächen verdichteten sich und Körperformen wurden reduziert. Ab den 1990er Jahren prägten dynamische Diagonalen seine Bilder; seine Malweise wurde freier und leichter und erreichte eine große gestalterische Offenheit.
Das Werk von Josef Pillhofer (1921–2010) zeichnet sich durch seine große Vielfalt aus. Von Beginn an interessierte ihn die Frage nach der Form im Raum. Ausgangspunkt seiner Skulpturen waren häufig Naturformen, die er aufgriff, vereinfachte und neu zusammensetzte. Trotz dieser Abstraktion blieb die menschliche Figur ein zentrales Thema. Pillhofer arbeitete vorwiegend mit den klassischen Materialien Stein und Bronze.
Die Ausstellung in der Galerie Welz in Salzburg bringt Werke der langjährigen Künstlerfreunde Josef Mikl und Josef Pillhofer zusammen.
Josef Mikl & Josef Pillhofer
Künstlerfreunde im Dialog
bis 29. April 2026