„Konturen“ von großen und vermeintlich kleinen Dingen des Lebens

Der 1952 in Bregenz geborene Vorarlberger Künstler Gerhard Mangold ist der Aquarellmalerei und der Zeichnung verhaftet und fokussiert inhaltlich auf Landschaften, Stillleben, auf Stadtansichten wie zum Beispiel von Venedig oder Wien und immer wieder auf die Menschen in ihrer Gesamtheit und ihrer Individualität. Im Rahmen seiner aktuellen Ausstellung in der Bregenzer Galerie Sylvia Janschek Art Gallery präsentiert er unter dem Titel „Konturen des Lebens“ derzeit eine Auswahl aktueller Arbeiten, die Momentaufnahmen und Emotionen zu diesen Themen sichtbar machen. Im Mittelpunkt seiner Betrachtungen sollen dabei nicht nur die Großartigkeiten des Lebens, sondern auch die vermeintlichen Kleinigkeiten stehen. 

Seit über 40 Jahren intensiv mit Aquarell und Zeichnung befasst, stellt für Mangold das Aquarell im Wesen „die vielleicht ehrlichste Technik der Malerei“ dar. Mangold: „Wie bei einem Kartenspiel bietet gerade das Aquarell bei jedem neuen Blatt den gewissen ‚Kick‘ im Spannungsfeld zwischen absichtsvollem Tun und gewollten Zufälligkeiten.“ Ein spontan durchgezogenes Aquarell mache sowohl Tagesstimmungen des Künstlers, als auch innere und äußere Befindlichkeiten spürbar, betont er.

Bekannt für seine spontane, schwungvolle Technik, arbeitet Mangold mit besonderem Fokus auf Farbe und Bildaufbau, oft inspiriert von Reisen. 

Neben der Malerei ist Mangold auch als Musiker aktiv - was oft in seine Ausstellungen mit einfließt - so wird er denn oft auch als malender Musiker beschrieben. Zudem vertreibt er spezielles Künstlerzubehör, wie etwas das von ihm entwickelte "Mangold Malbrett.“ 

 

Gerhard Mangold: „Konturen des Lebens“
Sylvia Janschek Art Gallery, Bregenz
Bis 20.2.
Finissage: 20.2, 17:30 Uhr
Mi-So 17-20
https://www.janschek.art