Monster Chetwynd hat die erste Auftragsarbeit für den Garten der Kunst des Kunsthauses Zürich realisiert: einen riesigen Kopf, der Elemente von Bomarzo, Science-Fiction und der Folly-Tradition vereint.
Im Inneren des Kopfes befindet sich ein Klettergerüst, das Kinder und Erwachsene dazu einlädt, die Skulptur aktiv zu erkunden. Das Werk ist voraussichtlich ab dem 6. September öffentlich zugänglich, der Eintritt ist frei.
Wenn jemand einen kolossalen Kopf in den Garten des Kunsthauses Zürich stellen darf, dann ist es Monster Chetwynd. Die 1973 in London geborene und in Zürich lebende und arbeitende britische Künstlerin ist bekannt für ihre humorvolle Radikalität, ihre Lust am Absurden und ihren tiefsinnigen Humor. Mit ihrer neuen Arbeit realisiert sie ab September 2025 die erste Auftragsarbeit für den Garten des Chipperfield-Baus – eine begehbare Skulptur, die wie aus einem surrealen Traum entstiegen scheint: verspielt, monumental und irritierend offen. Durch dieses ortsspezifische Kunstwerk wird der von David Chipperfield entworfene Garten tatsächlich als Garten der Kunst aktiviert.
Chetwynd verbindet darin historische Anklänge mit Popkultur, performative Energie mit feministischer Strategie. Der überdimensionale Kopf ist kein Denkmal, sondern ein Denkraum, ein Ort der Erfahrung, des Spiels und der Befragung von Maßstäben. Inspiriert von grotesken Gartenfiguren des 16. Jahrhunderts und Science-Fiction-Visionen der 1970er-Jahre, wird die Skulptur ab September Besucherinnen und Besucher jeden Alters empfangen.