Karla Black im Kunstraum Dornbirn

Mit ihrer eigens für den Kunstraum Dornbirn entwickelten Arbeit setzt Karla Black ein raumgreifendes, skulpturales Gefüge in Szene, das die Grenzen der traditionellen Bildhauerei konsequent erweitert.

Aus vermeintlich banalen und vergänglichen Materialien formt die schottische Künstlerin eine Landschaft, die den Raum durchdringt – zart, kraftvoll und von stiller Poesie getragen. Eine farblich fein ausbalancierte Struktur entfaltet sich, in der Licht, Maßstab und Materialität in ein sensibles Wechselspiel treten. Zwischen Fragilität und Volumen, zwischen Geste und Setzung entsteht ein Erfahrungsraum, in dem Skulptur als Bewegung, Prozess und Wahrnehmung erfahrbar wird.

Dicht, pastellig bunt und einladend präsentiert sich die neue Arbeit von Karla Black. Die schottische Künstlerin hat für die ehemalige Montagehalle eine Landschaft entworfen, die zum Wandeln, Staunen und Genießen einlädt. Mit alltäglichen und für die Kunst teils ungewöhnlichen Materialien schafft sie eine raumfüllende Kombination aus Material, Form und Farbe, die alle Sinne anspricht.

Karla Black wurde 1972 in Alexandria (UK) geboren, sie lebt und arbeitet in Glasgow (UK). Die Künstlerin vertrat Schottland auf der 57. Biennale von Venedig (2011) und ihre Arbeiten wurden auf der Manifesta 10 in St. Petersburg (2014) gezeigt.

Karla Black im Kunstraum Dornbirn
Eröffnung und Sommerfest: Donnerstag, 26. Juni 2025, 19 Uhr
Künstlerinnengespräch: Freitag, 27. Juni 2025, 14 Uhr
Ausstellungsdauer: 27. Juni bis 2. November 2025