28. Dezember 2008 - 2:38 / Archiv / Malerei 

Vom 12. November 08 bis 10. Januar 09 zeigt die Wiener Galerie Peithner-Lichtenfels neue Arbeiten des Vorarlberger Künstler Harald Gfader (* 1960) Seit über 20 Jahren, mit dem Eintritt in die Hochschule für angewandte Kunst, schafft Gfader unermüdlich und wie ein universeller Architekt an seinem zutiefst persönlichen (Kunst)Universum.

In den ersten Jahren seiner künstlerischen Tätigkeit strukturierte Gfader auf abstrakte Art und mit enormem Materialeinsatz seine unmittelbare Umgebung. Berge von Materialien, ja ganze Müllhalden verarbeitete er zu kleinen Kunstwelten. In den frühen 1990er Jahren wurden die Raum und Architektur andeutenden Arbeiten zusehends von ornamentalen Strukturen unterlaufen. Ovale oder gitterartige Elemente machten sich in einer Art ikonografischer Massensendung auf den Bildträgern breit.

Vor und nach der Jahrtausendwende siedelten sich in den Werken, die sichtlich an Materialität verloren und dafür an zeichnerischer Potenz gewannen, immer mehr figurative Einschläge an. Als Maler in einem weitgefassten Sinne nahm die breite Öffentlichkeit den Künstler Harald Gfader bislang wahr. Verborgen blieb ihr das fortwährende Experimentieren des Künstlers in
seinem alchemistischen Laboratorium, im Atelier.


Aus Kafkas poetischen Landschaften
12. November 2008 bis 10. Januar 2009

Galerie Peithner-Lichtenfels
Sonnenfelsgasse 6, 1010 Wien
T 0043 (0)1 58737 29
M 0043 (0)699 1357 3730
F 0043 (0)1 58737 29

Öffnungszeiten:
Di bis Fr 10 - 18 Uhr
Samstag 10 - 16 Uhr
Montag nach Vereinbarung



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