27. Dezember 2019 - 5:24 / Ausstellung / Gegenwartskunst 
16. November 2019 28. März 2020

Im Mittelpunkt der Dia- und Audio-Installation Lapsus Exposure stehen Fragen der Kommunikation, Subjektivität und Mediennutzung. Zentral ist dabei die Bedeutung des Mediums für unser Verständnis dessen, was wir sehen.

Der irische Künstler James Coleman zeigt in dieser großformatigen Dia-Projektion eine Studiosituation, die für Film- oder Modeaufnahmen bereitgestellt zu sein scheint. Begleitet werden die sich überblendenden Bilder von einem mehrschichtigen, mitunter rätselhaften Voiceover. Nach und nach tauchen in den Fotografien verschiedene Charaktere auf, scheinbar Musiker_innen in zeitgenössischen, aber auch in nicht mehr aktuellen Outfits, oder auch Produktionspersonal. Das Verhältnis von Vergangenheit und Gegenwart wird auch durch die nichtlineare Erzählung auf der Tonspur thematisiert, die in der Tradition der Sprachexperimente von James Joyce oder Samuel Beckett steht.

Komplexe Beziehungsgefüge zwischen den Protagonist_innen klingen an, Anspielungen auf aufgezeichnete und Live-Performances sind zu hören und Allegorien der analogen und digitalen Fotografie werden vermittelt.

James Coleman. Lapsus Exposure
16. November 2019 bis 28. März 2020
Kuratiert von Matthias Michalka

Mumok
Museumsplatz 1
A - 1070 Wien

T: 0043 (0)1 52500
E: info@mumok.at
W: http://www.mumok.at/

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  •  16. November 2019 28. März 2020 /
James Coleman Lapsus Exposure 1992-1994 © James Coleman
James Coleman Lapsus Exposure 1992-1994 © James Coleman
James Coleman Lapsus Exposure 1992-1994 © James Coleman
James Coleman Lapsus Exposure 1992-1994 © James Coleman