18. Januar 2022 - 18:19 / Aktuell / Architektur 
25. Januar 2022

Hanno Loewy spricht mit dem Architekten Roland Gnaiger über die Wechselwirkungen von Stadtentwicklung und Zivilgesellschaft, Politik und Ökonomie in Vorarlberg.

In Vorarlberg wächst eine Agglomeration, die wie andernorts auch, vor allem von ökonomischen– und Individualinteressen, falschen raumplanerischen Weichenstellungen und Leitbildern, und von mangelnden politischen Vorgaben bestimmt wird. Zwar wird zaghaft versucht, Siedlungskerne zu verdichten – doch die Konflikte um die Bodennutzung nehmen zu. Zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich gegen den fortgesetzten Flächenverbrauch wehren, haben es schwer. Und die dramatische Steigerungen der Immobilienpreise führt auch im Ländle dazu, dass die soziale Schere immer weiter aufgeht. Welchen Spielraum hat die öffentliche Hand noch, in diese Prozesse steuernd und im Interesse des Gesamtwohls einzugreifen? Und welche Visionen bringen Akteure der „Vorarlberger Baukultur“ in diese Auseinandersetzungen ein? Welche Beispiele kann man für mögliche Perspektiven im Ringen um den öffentlichen Raum studieren?

Landstadt Vorarlberg? Verdichtung, Urbanität und soziale Fragen
Hanno Loewy im Gespräch mit Roland Gnaiger (Doren)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Visionscafé Hohenems

Im Rahmen der Ausstellung
Am Rand. Zusammen leben in der Untergass‘
17. Oktober 2021 bis 15. Mai 2022

Di, 25. Jan 2022, 18:30-20:00 Uhr
Veranstaltungsort: Visionscafé Hohenems Radetzkystr. 22, 6845 Hohenems

Jüdisches Museum Hohenems
Schweizer Strasse 5
A - 6845 Hohenems

W: http://www.jm-hohenems.at/

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Plakat: Ausstellung Am Rand. Zusammen leben in der Untergass‘
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