22. August 2015 - 1:49 / Ausstellung / Sonstige 
9. Mai 2015 30. August 2015

Imi Knoebel (geb. 1940) zählt zu den international wichtigsten abstrakten Gegenwartskünstlern. Sein stark minimalistisches Werk hat der in Düsseldorf lebende Künstler seit den 1960er Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Zunächst orientierte er sich an den Ideen des Bauhauses. Ab 1964 als Student bei Joseph Beuys setzte er sich zunehmend in analytischen Werkfolgen mit dem Zusammenspiel von Farben und Formen auseinander. Seine schon lange andauernde Beschäftigung mit dem Werk des russischen Suprematisten Kasimir Malewitsch hatte hierfür bereits den Grundstein gelegt.

Insbesondere dessen revolutionäres Schwarzes Quadrat, das 1915 erstmals ausgestellt wurde und als Inbegriff des Null-Zustandes der Malerei gilt, war für Knoebel Ausgangspunkt für seine eigenen Ansätze. Nach einer Serie von Linienbildern und projizierten Lichtbildern entstanden ab den späten 1960er Jahren puristische schwarze und weiße Bilder und der berühmte Raum 19. Eine erste Serie von abstrakten farbigen Werken folgte in den 1970er Jahren. In der Bel Etage des K21 zeigt Imi Knoebel neuste Wand- und Raumarbeiten neben suprematistischen Arbeiten von Malewitsch.


Imi Knoebel – Malewitsch zu Ehren
9. Mai bis 30. August 2015

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Ständehausstraße 1
D - 40217 Düsseldorf

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F: 0049 (0)211 8381-601
E: info@kunstsammlung.de
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Bild 03.03.2015, 2015. Acryl, Aluminium, 153 x 264,5 x 4,5 cm; © VG Bild-Kunst, Bonn 2015. Foto: © Ivo Faber; © Kunstsammlung NRW
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Bild 27.02.2015, 2015. Acryl, Aluminium, 187,2 x 173 x 4,5 cm; © VG Bild-Kunst, Bonn 2015. Foto: © Ivo Faber; © Kunstsammlung NRW
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Una?s Haus, 2014. Acryl, Aluminium, 137,5 x 102, 4,5 cm; © VG Bild-Kunst, Bonn 2015. Foto: © Ivo Faber. © Kunstsammlung NRW