Korea zeichnet sich durch eine besonders farbenfrohe und lebendige Kunst und Kultur mit Einflüssen aus dem gesamten asiatischen Raum aus. Im Rahmen einer Sonder­ausstellung im Historischen und Völkerkundemuseum St. Gallen werden ab 2. September 2017 ausgewählte Malereien, Kalligrafien, Textilien und Keramiken aus Schweizer Museums- und Privat­sammlungen präsentiert.

Die Ausstellung ist ein Gemeinschafts­projekt mit dem Kunst­historischen Institut der Universität Zürich (Abteilung für Kunst­geschichte Ostasiens). Neben buddhistischen Gemälden werden insbesondere profane Hängerollen und Album­blätter der Joseon-Dynastie (1392-1897) gezeigt. Diese farben­prächtigen Werke reflektierten einst den Geschmack der gesellschaftlichen Elite Koreas, die stark vom Neo-Konfu­zianismus und der klassischen chinesischen Literatur geprägt waren (yangban). Ferner sind seltene volkstümliche Malereien (minhwa) aus der späten Joseon-Dynastie in der Ausstellung zu sehen.


Poesie der Farben
Koreanische Kunst aus Schweizer Sammlungen
2. September 2017 bis 10. Juni 2018

Historisches und Völkerkundemuseum
Museumstrasse 50
CH - 9000 St.Gallen

W: http://www.hmsg.ch/

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