In den nächsten Jahren soll in der Hamburger Hafencity direkt am Wasser ein neues Opernhaus entstehen.
Die Jury hat sich einstimmig für den Entwurf der Bjarke Ingels Group (BIG) entschieden. Der Siegerentwurf des Qualifizierungsverfahrens sieht eine einladende Dachlandschaft vor, die sich zur Stadt und zur Elbe hin öffnet. Die Architektur ermöglicht einen öffentlich zugänglichen Rundgang, der Ausblicke auf die HafenCity, die Stadt und den Hafen bietet. Die bepflanzten Dachgärten in Form einer spiralförmigen Rampe sowie die Wirkung als gelungene Symbiose aus guten Bedingungen für ein Opernhaus und spannendem Wahrzeichen wurden von der Jury besonders gewürdigt.
In den kommenden zwei Jahren wird der Entwurf in enger Abstimmung mit der Stadt, der Stiftung und der Hamburgischen Staatsoper als künftiger Nutzerin weiter konkretisiert. Nach Abschluss der erweiterten Vorplanung und einer belastbaren Kostenschätzung entscheidet die Kühne-Stiftung über die endgültige Realisierung.
Auf Initiative des Kunstmäzens Klaus-Michael Kühne befinden sich die Stadt, die Staatsoper und die Kühne-Stiftung seit Längerem im intensiven Austausch über den Neubau. Das neue Haus soll der Hamburgischen Staatsoper, dem Hamburg Ballett und dem Philharmonischen Staatsorchester eine Heimat bieten und die lange Musiktradition der Stadt in die Zukunft führen. Zugleich entsteht am Baakenhöft ein neuer öffentlicher Raum am Wasser in der HafenCity.