14. Februar 2017 - 2:49 / Ausstellung / Sonstige 
2. Dezember 2016 19. Februar 2017

Gregor Schneider, geboren 1969, ist ein international bedeutender Künstler, dessen Arbeiten regelmäßig zu intensiven und auch kontroversen Auseinandersetzungen führen. Seine Werke in unterschiedlichen Medien bilden einen großen Zusammenhang, der die neuere Geschichte Deutschlands mit den Un-Orten der persönlichen Existenz überkreuzt.

Mitte der 1980er-Jahre begann er in vorhandene Räume die gleichen Räume noch einmal einzubauen. Inzwischen hat er ein umfangreiches Werk räumlicher Konstruktionen geschaffen, mit denen er alltäglichen Orten ihre Vertrautheit entzieht.

Für die Ausstellung in der Bundeskunsthalle entwirft Schneider einen Ausstellungsparcours seiner wichtigsten Werke: Einzelnen Malereien (1982–1985) und der Dokumentation von frühen Aktionen (1984–1985) schließen sich vollständige, aus "Haus u r" ausgebaute Räume und neuere Arbeiten mit kulturell und geschichtlich bedeutsamen Gebäuden sowie Filme, verdoppelte Skulpturen und mit Personen inszenierte Situationen an.


Gregor Schneider. Wand vor Wand
2. Dezember 2016 bis 19. Februar 2017

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
Friedrich-Ebert-Allee 4
D - 53113 Bonn

T: 0049 (0)228 9171-0
F: 0049 (0)228 234154
E: info@kah-bonn.de
W: http://www.bundeskunsthalle.de/

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Passageway No. 1; Raum im Raum, Deurle 2006. © Gregor Schneider / VG Bild-Kunst, Bonn 2016
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Bondi Beach; 21 Beach Cells Kaldor Art Projects, Bondi Beach, Sydney 2007. © Gregor Schneider / VG Bild-Kunst, Bonn 2016
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Treppenhaus Totes Haus u r, Rheydt 1985 ? Venedig 2001. © Gregor Schneider / VG Bild-Kunst, Bonn 2016