Mi, 13.03.2019 / Ausstellung 
Sa, 16.03.2019 Mi, 15.05.2019

In weltweit rund 30 Städten war die Wanderausstellung über die neuere Architektur und Handwerkskunst Vorarlbergs bisher zu sehen. Sie wurde vom Außenministerium und der Kulturabteilung des Landes Vorarlberg für die österreichischen Kulturforen initiiert und gibt einen Überblick über die Entwicklung der sogenannten Vorarlberger Bauschule, von ihren Anfängen in den späten 1950er Jahren bis in die Gegenwart.

Anhand von Fotografien, Plänen, Texten und Interviews werden die Bedingungen dieser Erfolgsgeschichte nachvollziehbar: eine Mischung aus innovativen Architekten und Bauherren, ein profundes Wissen um lokale Baumaterialien, liberale Baugesetze und der hohe Stellenwert von Tradition und innovativem Handwerk. Ehe das Vorarlberg Museum die Ausstellung in die Sammlung übernimmt, wird sie noch einmal gezeigt.

Da Baukultur zu einem guten Teil vom Wissen getragen wird, das sich den Erfahrungen der Praxis und der Unmittelbarkeit des Tuns verdankt, ist Kurator Wolfgang Fiel den Geschichten jener nachgegangen, die zur baukulturellen Entwicklung Vorarlbergs beitragen oder beigetragen haben. Daraus ist eine auf mittlerweile knapp 60 Filmdokumente angewachsene Interviewsammlung entstanden. Sie dokumentiert die Vielfalt einer Entwicklung, die in den späten 1950er Jahren ihren Ausgang genommen hat.

Mit über 230 Projekten und etwa 700 fotografischen Abbildungen sind die Arbeiten der ausgewählten Architektinnen und Architekten auf insgesamt 70 großformatigen textilen Bildträgern zu sehen, die in ein speziell entwickeltes Präsentationsgestell aus Holz eingehängt werden. Das Handwerk spielt eine besondere Rolle am Erfolg und der hohen Qualität der Vorarlberger Baukultur. Deshalb wurde die Ausstellung um insgesamt 13 Handwerksobjekte aus der Sammlung des Werkraum Bregenzerwald erweitert.

Neben der ursprünglichen Konfiguration der Schau sind im Vorarlberg Museum 12 ausgewählte Langfassungen der Interviews sowie zahlreiche Fotografien zu sehen, die der Fotograf Gerhard Klocker im Zuge der Ausstellungsvorbereitungen gemacht hat. Mit dem Anspruch, die Entwicklung und gegenwärtige Situation der Vorarlberger Architektur kritisch zu betrachten und dabei dem spezifischen Kontext als auch jenen Themen gerecht zu werden, die über die regionalen Entstehungsbedingungen hinausreichen, ist eine Bestandsaufnahme entstanden, die auf großes Publikumsinteresse gestoßen ist.


Getting Things Done: Evolution of the Built Environment in Vorarlberg
16. März bis 5. Mai 2019
Vernissage: Fr 15. März 19, 17 Uhr

Vorarlberg Museum
Kornmarktplatz 1
A - 6900 Bregenz

T: 0043 (0)5574 46050
F: info@vorarlbergmuseum.at
W: http://www.vorarlbergmuseum.at

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Getting Things Done: Evolution of the Built Environment in Vorarlberg; © Foto: Gerhard Klocker
Getting Things Done: Evolution of the Built Environment in Vorarlberg; © Foto: Gerhard Klocker
Getting Things Done: Evolution of the Built Environment in Vorarlberg; © Foto: Gerhard Klocker
Getting Things Done: Evolution of the Built Environment in Vorarlberg; © Foto: Gerhard Klocker
Getting Things Done: Evolution of the Built Environment in Vorarlberg; © Foto: Gerhard Klocker
Getting Things Done: Evolution of the Built Environment in Vorarlberg; © Foto: Gerhard Klocker