Georg-Büchner-Preis geht dieses Jahr an Ursula Krechel

Der mit 50'000 Euro dotierte Georg-Bücner-Preis geht in diesem Jahr an die deutsche Autorin Ursula Krechel (77) . Der zu den bedeutendsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum zählende Preis soll der Schriftstellerin am 1. November im Staatstheater in Darmstadt überreicht werden.    

Krechel kam am 4. Dezember 1947 in Trier zur Welt und studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. Nach dem Studium arbeitete sie als Dramaturgin an den Städtischen Bühnen Dortmund, ihr literarisches Debüt gab sie 1974 mit dem Theaterstück "Erika".  Im Jahr 1977 folgte mit "Nach Mainz!“ der erste Gedichtband und 1981 ihr erster Roman "Zweite Natur“.

Immer wiederkehrende Themen, mit denen sie sich literarisch auseinandersetzte, waren etwa Flucht, Exil, Gewalt und Feminismus. 

Die jüngsten Publikationen von Krechel sind "Beileibe und zumute. Gedichte“ (2021) und der Essayband "Gehen, Träumen, Sehen. Unter Bäumen“ (2022) sowie in diesem Jahr der Roman "Sehr geehrte Frau Ministerin“ und der Band "Vom Herzasthma des Exils“ (2025). 

Im vergangenen Jahr wurde der Georg-Büchner-Preis dem Südtiroler Autor Oswald Egger zugesprochen.