20. Oktober 2008 - 4:25 / News
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Seit nun mehr sieben Jahren widmet sich "tanz ist" der Flamencokunst. Wie der zeitgenössische Tanz im Frühjahr, ist auch der Flamenco im Herbst Teil eines prozessorientierten Kunstprojektes. Tanz ist hat in der Flamencokunst Maßstäbe gesetzt. Raritäten des Genres sind in hochkarätiger Besetzung präsentiert worden. Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Belén Cabanes und Andreas Maria Germek und mit Künstlern aus ihrem Umfeld ermöglicht eine Vertiefung der Kunstform von Jahr zu Jahr.

Vom 20. bis 25. Oktober 2008 wird Flamenco in einer neuen Form und mit einem neuen Konzept, das exklusiv für den Dornbirner Spielboden erarbeitet wurde, zu erleben sein. José Santiago spielt Música de Semana Santa im Foyer und die tambores führen weiter in eine Saeta, welche von Carmen Fernández in alter andalusischer Tradition von der Galerie gesungen wird. Anschließend werden im Saal die Künstler fünf Bühnen mit absoluten Raritäten bespielen, die zum ersten Mal in Österreich zu sehen und zu hören sein werden.

Mit Iván Gongora kommt ein Tänzer nach Dornbirn, der den ursprünglichen Flamencostil mit Virtuosität verbindet, Belén Cabanes zeigt neue Aspekte ihres künstlerischen Oeuvres und Andreas Maria Germek spielt musikalische Kostbarkeiten von Ramón Montoya. Der Abend wird mit klassischen und traditionellen Elementen weitergeführt - bis zum final grande mit Alegrías und por Bulerías auf der Hauptbühne. Die Informationsebene über den Flamenco wird mit der Serie Musical Flamenco bestimmt. Die 1984 in Andalusien gedrehte Dokumentation in sechs Teilen von Ricardo Pachón, gilt als das wichtigste Flamenco-Vermächtnis überhaupt. Die filmischen Kleinodien werden in Österreich zum ersten Mal am Spielboden zu sehen sein.


Flamenco elementar
20. bis 25. Oktober 08



  •  20. Oktober 2008 25. Oktober 2008 /
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Belén Cabanes
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Carmen Fernández
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Andreas Maria Germek
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Iván Góngora