25. Juli 2018 - 4:16 / Ausstellung 
23. August 2018 22. Oktober 2018

Der Mies van der Rohe Award ist der wichtigste europäische Architekturpreis. Sein Hauptanliegen ist die Anerkennung und Würdigung herausragender Verdienste im Bereich der Architektur innerhalb Europas. Es werden Projekte ausgezeichnet, deren innovativer Charakter als Orientierung, wenn nicht sogar als Manifest für die Entwicklung zeitgenössischer Architektur dient.

Der Preis versteht sich auch als Förderung des Berufsstandes an sich und als Ermutigung für Architekt*innen am Beginn ihrer Karriere. Beide Preise – Hauptpreis und Sonderauszeichnung "Emerging Architect" – werden für eine außergewöhnliche Leistung in konzeptueller, technischer und baulicher Hinsicht verliehen. Alle zwei Jahre wird der mit insgesamt EUR 80.000 (Hauptpreis: EUR 60.000, Emerging Architect-Preis: EUR 20.000) dotierte Preis ausgelobt und vergeben.

Der Preis und die Ausstellung überzeugen mit 2 Hauptgewinnern aus dem Bereich Wohnbau: DeFlat Kleiburg in Amsterdam von NL architects gemeinsam mit XVW Architectuur sowie der Emerging Architect Winner Navez social housing in Brüssel von MSA/V. Besonders ersteres Projekt ist wegweisend, befasst es sich doch mit der partizipativen Sanierung und Aufwertung eines Großwohnbaus aus den 1960er Jahren.

Insgesamt wurden von über 400 europäischen Institutionen und Expert*innen sowie einer hochkarätigen Jury 40 Projekte nominiert und 5 davon als Finalisten ausgewählt. Sie alle sind in der Ausstellung zu sehen.


Europas beste Bauten. Mies van der Rohe Award 2017
Preis der Euro­pä­ischen Union für zeit­ge­nössische Architektur
23. August bis 22. Oktober 2018
Eröffnung: Mi 22. August 18, 19 Uhr

Architekturzentrum Wien
Museumsplatz 1, im MQ
A - 1070 Wien

W: http://www.azw.at/

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Lundgaard & Tranberg Architects: Kannikegården, Ribe, DK; Bild: Anders Sune Berg
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MSA, V+: NAVEZ - 5 Sozialwohnungen, Brüssel, BE; Bild: Serge Brison
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BBGK Architekci, Jerzy Kalina, Maksa: Katyn Museum, Warsaw, PL; Bild: Juliusz Soko?owski
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BBGK Architekci, Jerzy Kalina, Maksa: Katyn Museum, Warsaw, PL; Bild: Juliusz Soko?owski