22. November 2016 - 3:17 / Ausstellung / Museum 
1. August 2016 27. November 2016

Die Renaissance war geprägt von bedeutenden Umbrüchen der Weltgeschichte: die Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern, die Entdeckung eines in Europa unbekannten Kontinents oder die Begründung eines neuen Weltbilds, um nur einige zu nennen. Diese Epoche brachte medizinischen Fortschritt, gestaltete ein neues Menschenbild und schöpfte Schönheit in Form von Bildern und Bauten, Skulpturen und Literatur.

Was an Neuem ersonnen und geformt wurde, wäre ohne vielfältigen Austausch undenkbar gewesen. Die Renaissance pflegte eine Kultur des Dialogs über weite Räume und Zeiten hinweg. Die Frage nach den kulturellen Austauschprozessen steht im Vordergrund der Ausstellung. Sie zeigt diese bewegende Epoche als gesamteuropäische Erscheinung.

Kunstwerke und schriftliche Abhandlungen, aber auch Instrumente und Dinge des Alltags präsentieren sich stimmungsvoll inszeniert in den neuen Ausstellungsräumen. Bedeutsame internationale Leihgaben aus ganz Europa und den USA bereichern die Schau. Einige Werke sind zum ersten Mal in der Schweiz zu sehen.


Europa in der Renaissance. Metamorphosen 1400 – 1600
1. August bis 27. November 2016

Schweizerisches Landesmuseum
Museumstrasse 2
CH - 8021 Zürich

W: http://www.landesmuseum.ch/

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Jost Bürgi (1552?1632): Hilmmelsglobus, sogenannter Bürgiglobus, Kassel, 1594. Messing, vergoldet, H 25,5 cm, Dm. Kugel 14,2 cm; Schweizerisches Nationalmuseum, Zürich, Inv.-Nr. LM-59000.1-2
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Albrecht Dürer (1471?1528): Porträt von Erasmus von Rotterdam, Nürnberg (Vorstudie dazu entstand in Brüssel), 1526. Kupferstich, 24,7 x 19,2 cm; Graphische Sammlung ETH Zürich, Inv.-Nr. 12877
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Tiziano Vecellio, genannt Tizian (1488/1490?1576): Porträt von Antoine Perrenot de Granvelle, 1548. Öl auf Leinwand, 111,3 x 88,3 cm; The Nelson-Atkins Museum of Art, Kansas City, Missouri. Purchase: William Rockhill Nelson-Trust, Inv.-Nr. 30-15