Im Jahr 2026, in dem die Namensgeberin ihren 90. Geburtstag gefeiert hätte, wird sie mit dem Christine-Nöstlinger-Preis für Kinder- und Jugendliteratur geehrt.
Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird seit 2021 jährlich von der Stadt Wien Kultur, Christine Nöstlingers Buchstabenfabrik und dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels gemeinsam vergeben. Eine fachkundige Jury nominiert die Preisträgerin oder den Preisträger.
Elisabeth Steinkellner, geboren 1981, wuchs im Bezirk Neunkirchen (Niederösterreich) auf. In Wien besuchte sie ein Kolleg für Sozialpädagogik und studierte Kultur- und Sozialanthropologie mit dem Schwerpunkt Gender Studies. Seit 2010 veröffentlicht sie Lyrik und Prosa für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Für ihre Werke erhielt sie mehrere Auszeichnungen, darunter den Feldkircher Lyrikpreis, den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis und den Outstanding Artist Award für Kinder- und Jugendliteratur. 2026 wurde sie für den Hans Christian Andersen Award und den Astrid Lindgren Memorial Award nominiert. Ihre Bücher sind bisher in zwölf Sprachen erschienen. Sie lebt in Baden bei Wien.
Der Christine-Nöstlinger-Preis wird gemeinsam von der Stadt Wien Kultur, Christine Nöstlingers Buchstabenfabrik und dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels vergeben. Er zeichnet Menschen aus, die Kindern und all jenen, die sonst nicht gehört werden, eine Stimme geben, ihre Perspektive einnehmen und so einen kleinen Beitrag leisten, um deren Leben ein Stück gerechter zu gestalten. Bisherige Preisträger:innen: Verena Hochleitner (2025), Heinz Janisch (2024), Lilly Axster (2023), Linda Wolfsgruber (2022) und Michael Roher (2021).