Einzelpräsentationen im Kunstraum Dornbirn 2026

Der Kunstraum Dornbirn zeigt im Jahr 2026 Einzelausstellungen von Davide Allieri, Michail Pirgelis und Ursula Palla. Alle drei Künstler:innen entwickeln ortsspezifische Installationen für die besonderen Gegebenheiten der historischen Montagehalle.

Davide Allieri verwandelt die historische Industriehalle in Dornbirn in ein postapokalyptisches Environment zwischen Science-Fiction und Realität. Seine raumgreifenden Installationen erzählen von Untergang und Neubeginn, von Mensch und Maschine. Der Ort wird zum Schauplatz einer stillstehenden Zukunft: faszinierend, unheimlich und sinnlich erfahrbar. Die Ausstellung ist wie ein Blick ins „Danach“.

In seiner künstlerischen Praxis nähert sich Michail Pirgelis dem Thema der Skulptur auf vielfältigen Ebenen. Seine Werke loten die Grenzen unseres Verständnisses von Objekten aus und erweitern die Erfahrung des Skulpturalen auf neuartige Weise. Für seine erste institutionelle Einzelausstellung in Österreich entsteht in der historischen Montagehalle des Kunstraum Dornbirn eine ortsspezifische Installation mit neuen Arbeiten.

Ursula Palla richtet den Blick auf die fragile Beziehung zwischen Mensch und Umwelt. In ihren Werken, die verschiedene Medien umfassen – darunter Video, Fotografie, Klang, skulpturale Objekte und performative Elemente – untersucht sie ökologische Abhängigkeiten, Wahrnehmungsverschiebungen und die Spuren menschlichen Handelns. Mit poetischen, oft vergänglichen Materialien eröffnet sie Reflexionsräume, in denen die verletzliche Balance zwischen Natur, Kultur und Realität sichtbar wird.

Davide Allieri: „47°24’35’’N / 9°44’20’’E“
Ausstellungsdauer 13. März – 21. Juni 2026

Michail Pirgelis
Ausstellungsdauer 3. Juli – 8. November 2026

Ursula Palla
Ausstellungsdauer 20. November 2026 – 28. Februar 2027