7. Juni 2010 - 3:23 / Bühne / Schauspiel 

Finn, ein Versicherungsmakler, schlägt die Augen auf und weiß, dass er nie mehr aufstehen will. Seine Schwester Linda hat einen Wolf gesehen und hofft, dass ihre vom Konkurs bedrohte Therme demnächst in einem Naturschutzgebiet stehen wird. Erwin, der Vater der beiden, würde gern einmal ein normales Gespräch führen, über das Wetter oder die Sterne.

Monika, Verkäuferin im Supermarkt, wurde vom Chef eine Beförderung versprochen. Vielleicht die Leitung eines Marktes in Holland. Ihr Mann Thomas, Polizist, würde mitgehen. Herr und Frau Schmidt fühlen sich beobachtet. Von einem Tier? Mira, schwanger, möchte ihr Kind nicht bekommen. Josef, der Vater, möchte es unbedingt haben. Gabi und Rainer suchen eine Wohnung oder tun nur so. Ira, eine ältere Dame, vermisst ihren Ehemann. Er wollte nur einen Spaziergang machen?

Dea Loher verwebt die einzelnen Episoden. Die Figuren treffen in unterschiedlichen Konstellationen aufeinander, sehen sich in überraschenden Begegnungen wieder. Es entsteht ein düsteres und dennoch der Komik nicht entbehrendes Panorama von Menschen unserer Zeit. Immer am Abgrund und doch hoffnungsvoll.

Diebe
von Dea Loher
Schauspielhaus, 9. und 10. Juni 2010
Gastspiel Deutsches Theater Berlin
Regie und Bühne Andreas Kriegenburg

Schauspielhaus München
Maximilianstraße 26-28
D - 80539 München

T: 0049 (0)89 233 37100
F: 0049 (0)89 233 96605
E: info@muenchner-kammerspiele.de
W: http://www.muenchner-kammerspiele.de

weitere Beiträge zu dieser Adresse



  •  9. Juni 2010 10. Juni 2010 /
12147-121474050.jpg
© Arno Declair
12147-121474051.jpg
© Arno Declair
12147-121474062.jpg
© Arno Declair