28. Oktober 2008 - 3:23 / Archiv / Fotografie 

Paul Albert Leitner, geboren 1957 in Jenbach, Tirol, ist ein Reisender durch die Welt und durch die Zeit. Die Ausstellung im Innsbrucker FO.KU.S zeigt eine Werkschau des Künstlers: Die wichtigen Werkgruppen und Bildzyklen aus den Jahren 2002 bis 2007. Leitner ist längst fixer Bestandteil der österreichischen Kunstszene für Autorenfotografie. In zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland waren sein Arbeiten schon zu sehen, in allen wichtigen europäischen Fotokunstsammlungen ist er vertreten und er produziert immer wieder neue Kunstbücher.

Paul Albert Leitner bewegt sich als Poet mit der Kamera durch Länder und Zeiten. Der Fotograf als Existenzphilosoph, nimmt die Metapher vom Leben als Reise, als ununterbrochenes Unterwegssein zu fremden Ufern. Bevorzugte Reisezeile sind Städte, nicht die Landschaft. Unausgesetzt sammelt er Bilder, die er später auswählt, auswählt, organisiert, kombiniert. Bei Leitner verwischt die Grenze zwischen Dokumentation und Autobiografie. Neugierig, mit großen offenen Augen für die Welt drinnen und draußen, vollbringt er seit fünfundzwanzig Jahren strahlende Fotografien von Orten und Situationen auf der ganzen Welt. Zu Hause verknüpft er jedes Bild, jedes Motiv mit einer präzisen Bildlegende. Bild und Text gehören zusammen, bilden Leitners persönliche Weltgeschichten, Erzählungen, in denen der Künstler selbst die Hauptrolle spielt.


Zur Eröffnung der Ausstellung am 10. September 2008 erscheint der Bildband "0-24. Signs & Advertisements" in der Fotohof Edition, Salzburg.

Paul Albert Leitner - Die Welt sehen
11. September bis 31. Oktober 2008

FO.KU.S
Foto Kunst Stadtforum
6020 Innsbruck
T 0043 (0)505 333-1409
F 0043 (0)505 333-1408



  •  11. September 2008 31. Oktober 2008 /
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Restaurant 'Manolo'. Aus der Serie : 'Buenos Aires, Laberintos y Sue?os', 2005
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Selbsportrait 'Strandul titan', Bukarest, 2006
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Flughafen Schiphol Amsterdam, 2004