26. Mai 2019 - 11:36 / Aktuell 
25. Mai 2019 26. Mai 2019

Am 25. und 26. Mai 2019 hat die Landesgalerie Niederösterreich als neues Museum in einer der bedeutendsten Kulturlandschaften Österreichs eröffnet: Der architektonisch markante Neubau setzt ein starkes Signal für die bildende Kunst am Tor zur Welterbestätte Wachau. Die Landesgalerie Niederösterreich stellt einen Meilenstein in der Entwicklung der Kunstmeile Krems dar, die vom Minoritenplatz in Stein über den Museumsplatz bis zur Dominikanerkirche in Krems reicht.

Das neue Museum spiegelt Niederösterreich als modernes Kulturland wider, dem ein wichtiger Anteil im europäischen Kunstschaffen im Zusammenspiel mit Wien und den Nachbarländern zukommt. Die Wachau ist geschichtsbedingt eine Region mit hoher kultureller Ausprägung, man denke an Funde wie die Venus von Willendorf, sowie ein Ort der Ruhe und Inspiration. Bis heute bildet sie den Lebensraum herausragender Künstler/innen.

Leuchtturm heißt Gäste willkommen

Architektonisch verbindet das neue Kunstmuseum der Vorarlberger Architekten Bernhard und Stefan Marte auf harmonische Weise Tradition und Moderne. Der Bau knüpft an die Leistungen der vergangenen Jahrhunderte an und fügt sich kühn in das Stadtbild ein. Ins Auge sticht die dynamische Form des Gebäudes, ein sich in die Höhe schraubender Monolith, ein gedrehter Pyramidenstumpf, der sich vom historischen Stadtkern zur Donau streckt. Auf fünf Ebenen stehen 3.000 m2 Ausstellungsfläche zur Verfügung. Der Museumsbau ermöglicht aufgrund der offenen, weiten Räume zeitgemäße Präsentationsformate. Die große Terrasse bietet einen herrlichen Blick zur Donau, zum gegenüberliegenden Stift Göttweig sowie zur Altstadt von Stein. Die einladende Atmosphäre und der kommunikationsfördernde Charakter des Hauses weisen die Landesgalerie Niederösterreich als Besucherzentrum der Kunstmeile Krems aus und machen das Haus zu einem einzigartigen Treffpunkt in der Wachau. Vom Museum aus lassen sich sowohl die Kunstmeile Krems als auch die Region bestens erkunden.

Neues Zuhause für die Landessammlungen Niederösterreich

Das Museum ist das neue Zuhause für die wertvollen Kunstschätze des Landes Niederösterreich. Die Landessammlungen Niederösterreich umfassen rund 100.000 Objekte, darunter Meisterwerke vergangener Jahrhunderte und herausragende Werke der Gegenwart. Neben wichtigen Arbeiten des Mittelalters und Barocks liegt der Sammlungsschwerpunkt in der Kunst vom 19. Jahrhundert bis heute. Von Grafik und Malerei über Fotografie und Skulptur bis zur Installation und Medienkunst sind sämtliche künstlerische Sparten vertreten. In den letzten Jahrzehnten sind viele zeitgenössische Werke von niederösterreichischen und österreichischen Künstler/innen in die Sammlungen des Landes gekommen. Die Kollektionen erhalten nach mehr als 100 Jahren Sammlungsgeschichte zum ersten Mal ein Museum, das allein der Kunst gewidmet ist. In Krems erlangten bereits in der Nachkriegszeit Kunstausstellungen eine europäische Dimension. Entsprechend der langfristigen Museums- und Sammlungsstrategie Niederösterreichs positioniert sich Krems mit der Eröffnung der Landesgalerie Niederösterreich einmal mehr als Kompetenzzentrum für bildende Kunst.

Positionierung als dynamischer Ort für österreichische Kunst

Das Ausstellungsprogramm setzt die Bestände der Landessammlungen Niederösterreich mit wichtigen Privatkollektionen – darunter etwa jene von Ernst Ploil und Helmut Zambo – in Beziehung. Kunstsammler/innen leisteten einen wesentlichen Beitrag dazu, dass die Region zu einem Ort der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst wurde. Das Programm umfasst sämtliche Kunstgattungen, das Altes mit Neuem in Dialog setzt und vor allem die Kunst aus dem Blickwinkel der Gegenwart betrachtet.

Gezeigt werden auch Werke, die in der unmittelbaren Umgebung des Museums entstehen bzw. entstanden sind, wie wunderbare Wachau-Ansichten, die bislang noch nie in Krems zu sehen waren. Die Bevölkerung aus Krems und der Region soll sich im Haus wiederfinden und identifizieren. Die Landesgalerie Niederösterreich will den Besucher/innen Antworten auf Fragen des eigenen Daseins geben bzw. verschiedene Perspektiven auf den Lebensalltag und den persönlichen Handlungsspielraum eröffnen.

Im Unterschied zur Kunsthalle Krems, die mit arrivierten und jungen Positionen eine internationale Ausrichtung fokussiert, versteht sich die Landesgalerie Niederösterreich als dynamischer Ausstellungsort für das österreichische Kunstschaffen mit europäischer Dimension. In den fünf Eröffnungsausstellungen zeigt die Landesgalerie Niederösterreich mehr als 500 Werke. Ein Großteil davon stammt aus den Landessammlungen Niederösterreich, ergänzt um hochkarätige Leihgaben aus Museen und Privatsammlungen Europas und den USA.

Programmatische Ausrichtung der Landesgalerie Niederösterreich

Die Positionierung der Landesgalerie Niederösterreich wird durch eine gezielte programmatische Ausrichtung verfolgt. In den ersten Jahren stehen drei zentrale Themen im Mittelpunkt: die Landschaft, der Mensch und das Sammeln. Als erste Ausstellungen sind zu diesen Schwerpunkten Sehnsuchtsräume. Berührte Natur und besetzte Landschaften, „Ich bin alles zugleich“ – Selbstdarstellung von Schiele bis heute und Franz Hauer. Selfmademan und Kunstsammler der Gegenwart zu sehen. Diese drei Präsentationen behandeln zudem die Frage der Aktualität des Schaffens von Egon Schiele – als zentraler niederösterreichischer Weltkünstler. Inhaltlich an diese Themenausstellungen knüpfen Einzelpräsentationen von Renate Bertlmann und Heinz Cibulka an.

Natur als Kultur- und Sehnsuchtsort

Die Schau Sehnsuchtsräume. Berührte Natur und besetzte Landschaften untersucht, wie der Mensch Natur wahrnimmt, konditioniert und zu seinem Sehnsuchtsort werden lässt. Ausgehend von der niederösterreichischen Kulturlandschaft entsteht ein vielfältiger Ausstellungsparcours von der Wachau bis nach Triest und setzt Kunstwerke des Stimmungsimpressionismus wie Emil Jakob Schindlers Pappelallee nach dem Gewitter (1892) und der klassischen Moderne mit Werken der Gegenwart wie von Ekaterina Sevrouk oder Robert F. Hammerstiel in Beziehung. Die Ausstellung wirft einen kritischen Blick auf eine besetzte, benutzerfreundlich gemachte Natur, die Idylle suggeriert, sich aber bei genauerem Hinsehen als menschliches Konstrukt entlarvt.

Im Dialog damit steht die Personale Heinz Cibulka. bin ich schon ein bild? Cibulka setzt sich in seinen Bildgedichten häufig mit der Kulturlandschaft Niederösterreichs auseinander. Der seit rund fünf Jahrzehnten in Niederösterreich lebende Künstler sucht in seinen Bildern nach dem poetischen Potenzial des „Normalen“ und „Zufälligen“. Auf vielen Reisen erkundet er fotografisch auch fremde Länder, die ihm aber nie so fremd sind, dass er darin nicht die eigene Existenz oder das eigene Land erkennen kann. Cibulka präsentiert auch die großformatige digitale Bildcollage Geschichtes Gedicht mit einer neuen Augmented-RealityErweiterung, umgesetzt vom Medienkünstler Bobby Rajesh Malhotra.

Wer sind wir?

In der Ausstellung „Ich bin alles zugleich“ – Selbstdarstellung von Schiele bis heute treffen künstlerische Selbstdarstellungen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart aufeinander. Der Blick hinter die Fassade des Menschen ist signifikant für die moderne und zeitgenössische Kunst. Egon Schiele nimmt eine zentrale Position ein, seine Erkenntnis, den Gesichtern der Menschen zu misstrauen, steht am Beginn der Ausstellung. Sie legt in sechs Kapiteln dar, wie unterschiedlich Künstler/innen ihre Identität ergründen bzw. mit Rollen spielen. Irene Andessner schlüpft in die Rolle Marlene Dietrichs. Anton Hanaks monumentale Figur Der letzte Mensch zeigt den Künstler angesichts des Kriegs haltlos und verloren.

Eine Selbstdarstellung von Gottfried Helnwein ist in die Zeit des Nationalsozialismus versetzt und in Zusammenhang mit der Waldheim-Affäre zu verstehen. Dass die Auseinandersetzung mit dem Ich auch groteske Dimensionen annehmen kann, zeigt Maria Lassnigs Selbstbildnis als Hund.

Thematisch in Beziehung zu dieser Ausstellung steht die Personale der Biennale-Künstlerin und österreichischen Staatspreisträgerin Renate Bertlmann. Es handelt sich dabei um Bertlmanns erste Museumseinzelausstellung. Unter dem Titel Hier ruht meine Zärtlichkeit vereint die Künstlerin neue Arbeiten sowie zentrale Werke ihres Schaffens seit den 1970er-Jahren. Sie spannt einen Bogen vom Eros bis zum Tantalos und reflektiert kritisch Eckpfeiler unseres Lebens wie Geschlechterrollen, Religion, Rituale, Tod und Liebe. Dass eine zentrale Wahrheit des Menschen für Bertlmann jenseits des Körpers liegt, spiegelt sich im Konzept ihrer monumentalen Urnenwand. Ihr Blick auf unsere Gesellschaft schließt dabei jenen feinen Humor mit ein, der ihre Kunst insgesamt begleitet.

Sammler als Leihgeber

Die Ausstellung Franz Hauer. Selfmademan und Kunstsammler der Gegenwart rekonstruiert die außergewöhnliche Kunstsammlung des Niederösterreichers Franz Hauer, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts zahlreiche Hauptwerke von Egon Schiele, Oskar Kokoschka oder Albin Egger-Lienz sein Eigen nennen durfte. Die Ausstellung ist auf der größten Präsentationsfläche im Untergeschoss der Landesgalerie Niederösterreich zu sehen, die den Neubau mit der Kunsthalle Krems über das Untergeschoss verbindet. Das eröffnet den Besucher/innen die Möglichkeit, beide Häuser zu besuchen, entweder einzeln oder in einem Rundgang.

Monografische Präsentationen

Im Oktober 2019 werden die Personalen von Bertlmann und Cibulka durch Einzelausstellungen von Carola Dertnig und Michael Höpfner abgelöst. Prinzipiell liegt der Fokus bei den Einzelausstellungen auf zeitgenössischen Künstler/innen. Die Präsentationen werden gemeinsam mit ihnen entwickelt.

Graham-Pavillon als Zeichen für Weltoffenheit

Die Landesgalerie Niederösterreich steht für ein entgrenztes, internationales Niederösterreich im Herzen Europas. Die hier wirkenden Künstler/innen leben das Bezugssystem zu den Nachbarländern und vermitteln Zusammenhänge, die rund um den Erdball reichen können. Als Symbol für Weltoffenheit ist die weit sichtbare Arbeit Inspired by Moon Window von Dan Graham auf der Terrasse der Landesgalerie Niederösterreich zu verstehen. Der US-amerikanische Künstler beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Niederösterreich. 1996 schuf er im Garten von Schloss Buchberg den Pavillon Star of David als Statement zur Waldheim-Affäre. Der Pavillon in Krems ist im Dialog mit jenem in Buchberg zu sehen. Seine Orientierung nach Göttweig ist dabei ebenso wichtig wie der Standort am obersten Bereich der Landesgalerie, wo das Sonnen- und Mondlicht ebenso wie Jahres- und Tageszeiten in immer neuen Effekten und Spiegelungen eingefangen werden.

Projekte während der Bauphase

Noch während der Bautätigkeit, also vor Eröffnung der Landesgalerie Niederösterreich, wurden künstlerische Akzente und Projekte unter Einbindung der Öffentlichkeit gesetzt, die sowohl die Architektur als auch den Inhalt des Museums thematisierten.

Leo Zogmayer brachte im Außenraum in großen, deutlich sichtbaren Lettern den Schriftzug Wenn ich Kunst sage meine ich das Ganze an. Er regt damit zum Nachdenken über die Rolle von Kunst und ihre Bedeutung für unsere Gesellschaft an. Judith Fegerl setzte sich mit der architektonischen Drehung des Gebäudes auseinander und montierte für ihre dauerhafte Intervention im Erdgeschoss drei irritierende Elemente aus Beton, die sie imaginär als Ausgangspunkt für die Kraft der Drehung sieht.

Beide Arbeiten entstanden im Rahmen von Fundamental – ein Projekt von Rainer Prohaska in Zusammenarbeit mit der Landesgalerie Niederösterreich. Werner Reiterer bespielt den großen Aufzug des Museums mit einer Klanginstallation und überrascht die Besucher/innen mit seinen Gedanken zur Fortbewegung des Menschen im Laufe seiner Geschichte.

Mit einem Fotoprojekt Museum zu Gast blickte Lorenz „eSeL“ Seidler hinter die Kulissen der Landesgalerie Niederösterreich, indem er die Mitarbeiter/innen verschiedener Abteilungen an ausgewählten Orten in Krems inszenierte. So zeigt er etwa den Museumsdirektor, das Aufsichtspersonal oder das Produktionsteam mit Gegenständen, die die Arbeitspraxis der porträtierten Personen für das Museum verdeutlichen. Postkarten werden durch Zeichnungen von eSeL kommentiert, handschriftliche Kommentare bieten auf Plakatmotiven zusätzliche Ausflüge in die Denkwelten von Kunst und Künstler.

Auf große Resonanz stieß das Partizipationsprojekt #MyMuseum – Meine Landesgalerie Niederösterreich. Über 2.000 Personen, davon 1.700 Schüler/innen, brachten ihre Wünsche und Erwartungen an das neue Museum gestalterisch zum Ausdruck. Ein Kartonmodell der Landesgalerie Niederösterreich – der Bernhard, benannt nach den Architekten des Neubaus – stand ihnen dafür zur Verfügung. Von 2. bis 24. März wurden die Arbeiten in der Landesgalerie Niederösterreich präsentiert. Eine Auswahl der individuell gestalteten Bernhards fungiert nun in Geschäften, Büros, bei Partnerinstitutionen, aber auch in Wohnzimmern und Schulen als Botschafter für das neue Museum.

Landesgalerie Niederösterreich
Museumsplatz 1
A - 3500 Krems an der Donau

W: https://www.lgnoe.at/

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AR MarteMarte Kunstmeile Krems © Faruk Pinjo
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Heinz Cibulka, aus der Serie „Rax“, 2018/2019 Privatbesitz © Bildrecht Wien, 2019
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Renate Bertlmann. Hier ruht meine Zärtlichkeit Ausstellungsansicht, Landesgalerie Niederösterreich 2019 © Kunstmeile Krems, Foto: Claudia Rohrauer
Renate Bertlmann. Hier ruht meine Zärtlichkeit Ausstellungsansicht, Landesgalerie Niederösterreich 2019 © Kunstmeile Krems, Foto: Claudia Rohrauer
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Ausstellungsansicht "Franz Hauer. Selfmademan und Kunstsammler der Gegenwart" © Christian Redtenbacher
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Ausstellungsansicht "Heinz Cibulka. bin ich ein bild?" © Christian Redtenbacher
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Ausstellungsansicht "Ich bin alles zugleich" © Christian Redtenbacher
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Christian Bauer, Renate Bertlmann, Heinz Cibulka, Guenther Oberhollenzer © Foto: Lukas Beck
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