Di, 03.07.2018 / Ausstellung / Grafik 
Fr, 06.07.2018 So, 07.10.2018

In Deutschland gilt Giovanni Battista Beinaschi (um 1634–1688) noch als Geheimtipp – in Italien gehört er zu den bekanntesten Malern und ausdrucksstärksten Zeichnern seiner Epoche. Im Piemont geboren, ging der Künstler früh nach Rom, wo gerade die figurenreiche und sinnenfrohe Freskomalerei in voller Blüte stand. Dort leistete Beinaschi als Protagonist der Kunstszene einen wichtigen Beitrag.

Rom war das bedeutende Zentrum Italiens im Seicento. Von den dort ansässigen Malern Annibale Carracci und Michelangelo da Caravaggio gingen die entscheidenden Impulse für die Entwicklung der Malerei im übrigen Europa aus. Die Malerei wurde im Laufe des 17. Jahrhunderts verstärkt funktionalisiert; entweder von der Kirche in den Dienst der gegenreformatorischen Bewegung gestellt oder von den absolutistischen Höfen programmatisch zur Verherrlichung des Regenten eingesetzt.

Mit etwa 250 Zeichnungen verfügt das Museum Kunstpalast über die weltweit umfangreichste Sammlung von Beinaschis Werk. In der Ausstellung werden etwa 70 Arbeiten des Künstlers erstmals zu sehen sein, die durch einen Bestandskatalog erschlossen werden.


Das Auge reist mit
G. B. Beinaschi zwischen Rom und Neapel
6. Juli bis 7. Oktober 2018

Museum Kunst Palast
Ehrenhof 4-5
D - 40479 Düsseldorf

T: 0049 (0)211 8992460
E: info@museum-kunst-palast.de
W: http://www.museum-kunst-palast.de/

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Giovanni Battista Beinaschi: Allegorie der Malerei oder der Skulptur. Schwarze Kreide, mit weißer Kreide gehöht, auf blauem Papier; Sammlung der Kunstakademie Düsseldorf (NRW). © Museum Kunstpalast ? Horst Kolberg ? Artothek
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Giovanni Battista Beinaschi: Die Allegorie der Stärke, 1665-1666. Zeichnung; Museum Kunstpalast, Sammlung der Kunstakademie Düsseldorf (NRW). © Museum Kunstpalast ? Horst Kolberg ? Artothek
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Giovanni Battista Beinaschi: Die Sintflut. Schwarze Kreide, mit weißer Kreide gehöht, auf braunem Papier; Sammlung der Kunstakademie Düsseldorf (NRW). © Museum Kunstpalast ? Horst Kolberg ? Artothek