22. Oktober 2020 - 15:39 / Aktuell / Kunst 

Der diesjährige Dagmar Chobot Skulpturenpreis geht an den Grazer Kunstschaffenden Constantin Luser. Vergeben wird der Nominierungspreis, der mit Euro 10.000 dotiert ist, von Preisstifterin und Galeristin Dagmar Chobot und Bildrecht-Geschäftsführer Günter Schönberger heuer zum fünften Mal. Der Nominierungspreis soll die vielfältigen Präsentationen des Künstlers, die von der raumgreifenden Wand- und Spiegelzeichnung sowie dreidimensionalen "Drahtzeichnung", zur bespielbaren Musikskulptur reichen und der Übersetzung der Linie in den Raum nachgehen.

Aktuell sind Werke von Constantin Luser noch bis 28. Oktober in einer umfassenden Einzelausstellung im Bildraum Bodensee in Bregenz zu sehen.

Neben Constantin Luser waren Julia Haugenender, Liesl Raff, Werner Reiterer, Toni Schmale und Anne Speier für den "Dagmar Chobot Skulpturenpreis 2020" vorgeschlagen.

"Die Leichtigkeit des Seins ins Feld der Skulptur übersetzt – so wäre Constantin Lusers Oeuvre auch beschreibbar. Seine filigranen Raumgewebe und von Poesie und Witz getragenen Skulpturen haben die Jury überzeugt. Luser hält die Waage zwischen gekonnter Formsetzung und intelligenter Erzählung und führt mit experimentellem Forschergeist und subtiler Radikalität den Betrachter zu überraschenden Seherlebnissen", begründet Günter Schönberger, Geschäftsführer der Stiftungspartnerin Bildrecht, für die Jury die Preisvergabe an Luser.



Constantin Luser (Bild: zVg)
Constantin Luser (Bild: zVg)