9. September 2020 - 0:27 / Ausstellung 
9. September 2020 20. Oktober 2020

In einer Zeit, in der wir uns bewusst werden, dass unser Wachstumsmodell seine Grenzen überschritten hat , ist das Reduzierte, das Leise, eine Kunst, die der Möglichkeit der Intimität gewidmet ist. Abseits des Lärms , des Wirrwarrs – sogar auch mitten in alledem – ein Ort der Einkehr, der Erbauung.

Das betrifft sowohl die Bilder und Zeichnungen von Ray Malone als auch die Skulpturen, Konstruktionszeichnungen und Gemälde von Walter Angerer-Niketa. Beide verweigern sich in Lebens wie Arbeitsstil dem Geräuschpegel alternativer Fakten. Beide finden im Minimalen, im Reduktiven, ja Meditativen ihre Authentizität, ihre Wahrhaftigkeit.

Für Walter Angerer-Niketa ist die Arbeit am Stein wie auch am Holz der Versuch, mit der kleinsten Veränderung, mit der geringsten Reduktion des Volumens, eine Bewegung, eine Verschiebung, eine Schwingung zu erreichen.

Ray Malone vertieft sich in seinem Werk in die Regeln der Proportionen und in die Definition von Raum im Zweidimensionalen. Die Auseinandersetzung mit Rhythmus, Komposition bzw. Choreografie in seiner Geometrie gipfelt stets in sphärischer Musikalität.

Choreografie der Stille
Walter Angerer-Niketa and Ray Malone
9. September bis 20. Oktober 2020

ZS Art Galerie
Westbahnstr. 27-29
A - 1070 Wien

W: http://www.zsart.at

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  •  9. September 2020 20. Oktober 2020 /
Walter Angerer-Niketa, Pharao, 1996, Schwarzer Granit, 43 x 9,5 x 21 cm;  © zs art galerie
Walter Angerer-Niketa, Pharao, 1996, Schwarzer Granit, 43 x 9,5 x 21 cm; © zs art galerie
Walter Angerer-Niketa, Sanktuar (1), 1992, Acryl, Grafit auf Duplex, 100 x 100 cm;  © zs art galerie
Walter Angerer-Niketa, Sanktuar (1), 1992, Acryl, Grafit auf Duplex, 100 x 100 cm; © zs art galerie
© Ray Malone, p.m.II/6, 2003, Kohle und Pigmenttinte auf Papier, gerahmt, 40 x 40 auf 51 x 51 cm
© Ray Malone, p.m.II/6, 2003, Kohle und Pigmenttinte auf Papier, gerahmt, 40 x 40 auf 51 x 51 cm
© Ray Malone, Unbound, 2001, Acryl und Reißkohle auf Papier, 50 x 50 cm
© Ray Malone, Unbound, 2001, Acryl und Reißkohle auf Papier, 50 x 50 cm