Im Goldenen Saal der Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums in Wien wird die Sonderausstellung „Chinesische Kunst aus der Verbotenen Stadt” gezeigt.
Die Ausstellung, die gemeinsam vom Palastmuseum und dem Kunsthistorischen Museum kuratiert wurde, zeigt 76 Meisterwerke. Sie beleuchtet die Ästhetik des chinesischen Hoflebens im 18. Jahrhundert und stellt durch die künstlerischen Ausdrucksformen von Macht, Kultur und Lebensidealen Parallelen und Unterschiede zwischen Ost und West in vergleichbaren historischen Perioden heraus.
Die meisten Exponate, darunter kaiserliche Jadeschnitzereien und Porzellanschätze, werden zum ersten Mal in Europa gezeigt. Das Herzstück der Ausstellung, ein Ruyi-Zepter aus vergoldeter Bronze mit filigraner Einlegearbeit aus Jade, zeugt auf anschaulichste Weise von der exquisiten Virtuosität chinesischer Filigranarbeit und bedeutet „Glück und Segen“. Unter diesem Motto verweist die Ausstellung auf den 55. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und Österreich im Jahr 2026.
„Harmonie in Vielfalt“ ist das zentrale Thema der Ausstellung, in der die Virtuosität der Hofkunst und des Kunsthandwerks im China des 18. Jahrhunderts präsentiert wird. Es werden Objekte aus den unterschiedlichsten kostbaren Materialien – von Jade und Porzellan über Lackwaren und Emaille bis hin zu Uhren – gezeigt. Sie alle veranschaulichen die ästhetische Philosophie des chinesischen Hofes in Gelehrtenkunst, dekorativer Kunst und Gebrauchskunst: „Ideale durch Objekte zu vermitteln“.
Chinesische Kunst aus der Verbotenen Stadt
Bis zum 6. April 2026