Die Bregenzer Meisterkonzerte eröffnen traditionell das Jahr 2026 mit einem Auftritt der Wiener Symphoniker im Festspielhaus. Am 23. Januar 2026 stehen sie unter der Leitung von Alexander Soddy auf der Bühne. Als Solist ist der international gefeierte Violinist Augustin Hadelich zu Gast. Der musikalische Bogen des Abends spannt sich von leidenschaftlicher Ekstase bis hin zu fein gezeichneten Charakterstudien.
Der Konzertabend beginnt mit dem Vorspiel und „Isoldes Liebestod” aus Richard Wagners „Tristan und Isolde” – einem musikalischen Sinnbild für Sehnsucht, Auflösung und transzendente Liebe. Wagners hochverdichtete Klangsprache eröffnet einen Abend von großer emotionaler Intensität, wie er für die Bregenzer Meisterkonzerte charakteristisch ist.
Im Zentrum des Programms steht Sergej Prokofjews 2. Violinkonzert in g-Moll, ein Werk von tänzerischer Eleganz, rhythmischer Klarheit und klanglicher Schärfe. Augustin Hadelich, einer der führenden Geiger seiner Generation, verleiht diesem Konzert mit technischer Brillanz und interpretatorischer Tiefe eine besondere Strahlkraft.
Den Abschluss bilden Edward Elgars Enigma-Variationen, ein Schlüsselwerk der britischen Spätromantik. Der Zyklus musikalischer Porträts verbindet intime Momente mit monumentaler orchestraler Größe und zählt zu den beliebtesten Orchesterwerken Elgars.
Seit Beginn der Konzertreihe sind die Wiener Symphoniker ein fester Bestandteil der Bregenzer Meisterkonzerte. Der Abend unterstreicht einmal mehr die Stellung des Orchesters unter den führenden Klangkörpern Europas.
Zusätzlich zu den Konzerten in Bregenz bietet der Kulturservice eine Konzertreise für Musikliebhaber:innen an. Die Reise führt am 18. März 2026 in die Isarphilharmonie München zu einem Konzert des Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia Roma. Es sind noch freie Plätze verfügbar. Preise, weitere Informationen und das vollständige Programm finden Sie auf www.bregenzermeisterkonzerte.at.
3. Meisterkonzert: Wiener Symphoniker
Alexander Soddy, Leitung
Augustin Hadelich, Violine
Freitag, 23. Januar 2026, 19:30 Uhr
Festspielhaus Bregenz