Die Lustenauer Galerie Villa Marxx zeigt vom 4. Oktober bis zum 31. Dezember am Beispiel von Richard Bösch und Werner Bösch eine Gegenüberstellung von digitaler und klassischer Acrylmalerei. Entschieden wird dieses Duell verschiedener „Weltanschauungen” vom Betrachter.
Richard Bösch gilt in Vorarlberg als einer der eigenständigsten, wenn nicht gar radikalsten Vertreter der klassischen Acrylmalerei. Bei ihm steht die Malerei ganz für sich allein. Ihm geht es um Malerei pur, deren Sinn vor allem im Erleben liegt – sowohl für den Künstler als auch für den Betrachter. Seine neuesten Werke erinnern an feine Netzwerke, die durch das Übereinanderlegen vieler Farbschichten entstehen. Es ist eine strukturierte Poesie der Farben.
Richard Bösch wurde am 21. Juni 1942 in Bregenz geboren. Nach seinem Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien (1963–1968) bei Robin Christian Andersen, Herbert Boeckl und Walter Eckert ließ er sich als „Wachsamer in der Provinz“ in Vorarlberg nieder.
Seit vielen Jahren beschäftigt sich Werner Marxx Bösch mit digitaler Malerei. Er betrachtet die Arbeit und das Experiment mit digitalen Werkzeugen als eine Fortsetzung und Weiterentwicklung seiner abstrakten, transfragmentarischen Malerei. So entsteht ein kosmisches, malerisches Universum, das die Tiefe und Unbegrenztheit digitaler Ästhetik visualisiert.
Marxx Bösch studierte von 1980 bis 1987 an der Universität für angewandte Kunst Wien bei Oswald Oberhuber und Peter Weibel. Er lebt und arbeitet in Lustenau und Bregenz.
Marxx Bösch vs. Richard Bösch
Digital vs. Analog
Galerie Villa Marxx, Schillerstraße 11, 6890 Lustenau
4. Oktober bis 31. Dezember 2025
Eröffnung: 4. Oktober, 18:30 Uhr
Begrüßung: Bürgermeister Mag. Patrick Wiedl
Worte: Karlheinz Pichler (Publizist und Autor)
Do.–Fr. 15–17 Uhr, Sa. 9–11 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
www.k12galerie.at