Die Fotoausstellung „Impressions of War. Der Krieg in der Ukraine“ im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien rückt den Alltag der ukrainischen Zivilbevölkerung in den Mittelpunkt. Sie richtet den Blick auf jene Menschen, die im Ukrainekrieg nicht an der Front kämpfen, aber dennoch unmittelbar vom Geschehen betroffen sind.
Mit Unterstützung der NGO „Association Watch Ukrainian!” wurden Fotografien angefertigt, um die Folgen des russischen Überfalls auf die Ukraine zwischen 2022 und 2025 festzuhalten. Die ausgestellten Fotografien werfen Schlaglichter auf den Alltag ukrainischer Zivilist:innen und dokumentieren die Grausamkeit des Krieges sowie das Leid der Betroffenen im Hinterland. Durch gezielte Angriffe auf Zivilisten und ihre Infrastruktur werden diese gemäß internationalem Recht Opfer von Kriegsverbrechen. Das HGM präsentiert die Ausstellung in Partnerschaft mit der Ukrainian-Austrian Association (UAA).
Seit der Bestellung der neuen Direktion im Jahr 2023 befindet sich das Heeresgeschichtliche Museum in Wien in einem Entwicklungsprozess hin zu einem historischen Museum mit militärhistorischem Schwerpunkt. Gleichzeitig befindet es sich in einer Phase der notwendigen baulichen Sanierung. In seinen Betrachtungen soll es künftig gegenwärtige Bezüge herstellen und dabei aktuelle gesellschaftliche Diskurse miteinbeziehen. Als inklusiver Diskussionsort von Geschichte legt es den Fokus auf den Menschen als Akteur in der Geschichte, auf die Rolle des Militärs in der Gesellschaft über historische Epochen hinweg sowie auf den Zusammenhang von Krieg und Gesellschaft.
Impressions of War. Der Krieg in der Ukraine
11. Februar – 2. August 2026