28. März 2018 - 4:24 / Ausstellung 
19. April 2018 15. Juli 2018

Im zweiten Teil der Bestandsaufnahme Gurlitt unter dem Titel «Bestandsaufnahme Gurlitt Teil 2: Der NS-Kunstraub und die Folgen» zeigt das Kunstmuseum Bern ausgewählte Werke aus dem «Kunstfund Gurlitt», die NS-verfolgungsbedingt entzogen wurden und deren Herkunft und Erwerbungsumstände bis heute noch nicht abschliessend geklärt werden konnten.

«Der NS-Kunstraub und die Folgen» zeichnet die nationalsozialistischen Raubzüge an den europäischen Juden historisch nach und veranschaulicht die Rolle von Kunsthändlern und Museen bei den Plünderungen. Hildebrand Gurlitt war in Zwangsverkäufe involviert und handelte mit geraubten sowie aus Museen beschlagnahmten Werken der «Entarteten Kunst». Die überlieferten Werke sind die direkte Verbindung zu den Biografien von verfolgten Zeitgenossen – meist jüdischen Künstlern, Sammlern und Kunsthändlern. Ein eigenes Kapitel ist der «Restitution» von Raubkunst aus dem «Kunstfund Gurlitt» gewidmet.

Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle in Bonn erweitert vom Kunstmuseum Bern.


Bestandsaufnahme Gurlitt Teil 2: Der NS-Kunstraub und die Folgen
19. April bis 15. Juli 2018
Eröffnung: Mi 18. April 18, 18:00 Uhr

Kunstmuseum Bern
Hodlerstrasse 8-12
CH - 3000 Bern

T: 0041 (0)31 32809-44
F: 0041 (0)31 32809-55
E: info@kunstmuseumbern.ch
W: http://www.kunstmuseumbern.ch/

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  •  19. April 2018 15. Juli 2018 /
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Max Liebermann: Figuren am Strand, o. J.. Pastellkreide auf Velinpapier, 12,4 x 20 cm; Legat Cornelius Gurlitt 2014, Provenienz in Abklärung. Foto: Mick Vincenz © Kunstmuseum Bern und Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
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Max Beckmann: Zandvoort Strandcafé, 1934. Aquarell und Gouache auf Vergépapier, 49,8 x 64,8 cm; Legat Cornelius Gurlitt 2014, Provenienz in Abklärung. Foto: Mick Vincenz © Kunstmuseum Bern und Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland Gm
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Paul Signac: Quai de Clichy, 1887. Öl auf Leinwand, 46 x 65,5 cm; Kunstmuseum Bern, Legat Cornelius Gurlitt 2014, Provenienz in Abklärung. Foto: Mick Vincenz © Kunstmuseum Bern und Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH