17. Januar 2022 - 13:39 / Aktuell / Preise 

Der mit 10'000 Euro dotierte Ben-Witter-Preis geht in diesem Jahr an die österreichische Schriftstellerin und Künstlerin Teresa Präauer. Die Jury der gleichnamigen Stiftung ehre damit eine "eigensinnige Beobachterin und Selbstdenkerin, deren Schreiben einen scharfen Blick verrät", heisst es zur Begründung. Der Ben-Witter-Preis wird seit 1995 vergeben und geht an SchriftstellerInnen, die unter anderem für geistige Unabhängigkeit und gesellschaftskritischen Humor stehen.

"Präauers Feuilletons und Blitzessays analysieren auf poetische Weise die Metamorphosen des Alltags und die ambivalenten Identitäten unserer Lebenswelt," betont dazu die Jury. Weiters heißt es in der Begründung: "Mit höflicher Ironie illuminieren sie Wunderkammern und tote Winkel, Orte der wahren Kindheit wie der falschen Sehnsucht." Zu Präauers bekanntesten Veröffentlichungen zählen etwa "Johnny und Jean" und "Oh Schimmi" und zuletzt "Das Glück ist eine Bohne".

Teresa Präauer kam 1979 in Linz zur Welt und wuchs in Graz und St. Johann im Pongau auf. Von 1997 bis 2003 studierte sie Germanistik an der Universität Salzburg und der Humboldt-Universität Berlin sowie Malerei am Mozarteum Salzburg. Seit 2003 lebt und arbeitet sie in Wien, wo sie an der Akademie der bildenden Künste Wien von 2004 bis 2005 als Postgraduate studierte.