Im Sommer 2026 wird das Belvedere 21 in Wien mit einer groß angelegten Schau auf den Ausstellungsebenen im Erdgeschoss und im Obergeschoss bespielt. Diese ist den Neuerwerbungen für die Belvedere-Sammlung der letzten zehn Jahre gewidmet. Ganz dem Profil der Sammlung entsprechend treffen dabei Kunstwerke aller Epochen in einer von Heimo Zobernig entworfenen räumlichen Anordnung aufeinander, die gewissermaßen zu einer Stellprobe wird.
Dem Sammeln kommt als musealer Kernaufgabe eine zentrale Position zu. Die gezielte Erweiterung der Bestände aller Epochen – von der Kunst des Mittelalters bis zur Gegenwart – folgt dabei programmatischen Kriterien, die sich sowohl aus dem Sammlungsprofil als auch aus einer Neuperspektivierung der Kunstgeschichte im Hinblick auf Leerstellen und Desiderate ableiten. So wurde und wird ein Schwerpunkt auf die substanzielle Erweiterung der Präsenz von Künstlerinnen und anderen bislang unterrepräsentierten Positionen in der Sammlung gelegt.
Die Ausstellung spiegelt diese Schwerpunktsetzungen wider und umfasst historische sowie zeitgenössische Kunstwerke in einer Präsentation, die der Künstler Heimo Zobernig speziell für diese Ausstellung konzipiert hat.
Stellprobe. Sammlungszugänge der letzten Dekade in einem Display von Heimo Zobernig
bis 4. Oktober 2026