23. September 2021 - 9:20 / Aktuell / Förderungen 

Professionellen Privattheater in Baden-Württemberg können sich bis zum 5. November erneut um Projektförderung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst bewerben. Mit dem Förderprogramm für 2022 sollen herausragende Produktionen oder mehrjährige Konzeptionen ermöglicht werden, bei denen der künstlerische Aspekt im Mittelpunkt steht, heisst es.

Neu ist dieses Jahr, dass Projekte gefördert werden, die Netzwerke einbinden oder mit Vereinen oder Bürgerinnen und Bürgern zusammenarbeiten. "Die professionellen Privattheater bilden vielerorts die Basis des Theaterlebens, besetzen kulturelle Nischen und bereichern mit bunten und teilweise unkonventionellen Ansätzen die Theaterlandschaft im Land", hält die baden-württembergische Kunststaatssekretärin Petra Olschowski dazu fest. Das künstlerische Angebot der Privattheater umfasse sämtliche Formen der darstellenden Künste - oftmals interdisziplinär und spartenübergreifend geprägt. Das Ministerium fördere die Vielfalt des Angebots, die von Schauspiel und Performance über Tanztheater bis hin zu Musiktheater reiche, so die Staatssekretärin.

Förderumfang

Einzelprojekte können einmalig mit bis zu 30.000 Euro gefördert werden, heisst es. Konzeptionen hingegen mit bis zu 20.000 Euro pro Jahr und für die Dauer von höchstens drei Jahren (Gesamtfördersumme max. 60.000 Euro). Wurde einem Theater eine Konzeptionsförderung bewilligt, könne es erst ein Jahr nach Ablauf des Bewilligungszeitraums einen neuen Konzeptionsförderantrag stellen.

Die Fördersumme für Projekt- und Konzeptionsanträge ist auf 30.000 Euro pro Theater und Jahr begrenzt. Eine Mitfinanzierung aus kommunalen Mitteln sei erwünscht. Bei Projekten in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen (z.B. Schulen, soziale Einrichtungen, Vereine) sollen sich diese auch finanziell beteiligen.