1. November 2021 - 20:59 / Aktuell / Bühne / Preise 

Fünf Theaterensembles in Baden-Württemberg sind am Montag (1. November) in Pforzheim mit dem Landesamateurtheaterpreis Lamathea ausgezeichnet worden. Deutschlands einziger Preis einer Landesregierung für Amateurtheater und bürgerschaftliches Engagement geht an Ensembles in Böblingen, Hayingen, Stetten a.k.M., Stuttgart und Ulm. Sie teilen sich das Preisgeld von insgesamt 10'000 Euro. Ein undotierter Sonderpreis für das Lebenswerk ging an den Schauspieler, Regisseur und Techniker Arthur Hilberer in den Ortenaukreis.

"Die Amateurtheater im Land erreichen jedes Jahr mehr als zwei Millionen Zuschauer. Mit der Vergabe des Lamathea würdigen wir auch das ehrenamtliche Engagement der Theaterschaffenden und zahlreicher Unterstützerinnen und Unterstützer in den vielen Amateurtheatern im Land“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski bei der Vergabe.

Mit dem Lamathea 2021 ausgezeichnet werden:

Kategorie Theater mit Kindern und Jugendlichen: In between; Projektensemble Tanztheater der Kunstschule Böblingen
Kategorie Freilichttheater: Der kleine Prinz; Naturtheater Hayingen e.V.
Kategorie Mundarttheater: Stetten dem Himmel so nah; Stettener Sommertheater
Kategorie Innenraumtheater: Genannt Gospodin; Spiel-Betrieb, Stuttgart
Kategorie Theater mit soziokulturellem Hintergrund: Das halbe Leben; Teatro International e.V., Ulm

Sonderpreis der Kategorie Lebenswerk und Bürgerschaftliches Engagement: Arthur Hilberer; Burgbühne und Junge Bühne Oberkirch

Die ausgezeichneten Preisträgergruppen aus fünf Theaterkategorien erhalten ein Preisgeld von je 2.000 Euro und eine Trophäe.

Der Lamathea, der vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Amateurtheater verliehen wird, ist deutschlandweit der einzige Preis einer Landesregierung für Amateurtheater und bürgerschaftliches Engagement. Seit 2013 würdigt der Staatspreis alle zwei Jahre außergewöhnliche künstlerische Leistung und bürgerschaftliches, kulturelles Engagement gleichzeitig. Er setzt ein Zeichen für den Erhalt und die Förderung eines bedeutenden Kulturguts.