Dank hunderter innovativer Bauten von außergewöhnlicher ästhetischer und technischer Qualität erobert der Baustoff Lehm die zeitgenössische Architektur. Die 40 in dieser Ausstellung dargestellten Gebäude (Wohnbau, öffentliche Einrichtungen, Gewerbebauten u.a.) wurden unter den 357 Einreichungen des "Terra Award", dem ersten weltweiten Preis für zeitgenössische Lehmarchitektur, ausgewählt.

Ob aus Lehmziegeln, Wellerbau, gepressten Lehmsteinen, Stampflehm oder Strohlehm - diese Beispiele aus der ganzen Welt inspirieren dazu, ein häufig vorkommendes, kostengünstiges und energiesparendes Baumaterial wiederzuentdecken. Bauen mit Lehm ist ein wichtiger Beitrag zum ökologischen und gesellschaftlichen Wandel.

Seit über 30 Jahren realisieren Martin Rauch und sein Team von Lehm Ton Erde Bauprojekte und Installationen, die den zeitgenössischen Lehmbau geprägt haben. Dabei bleibt der Vorarlberger Lehmbauer immer dem unverfälschten, unstabilisierten Erdmaterial treu. Statt in der vermeintlichen Verbesserung der Materialeigenschaften durch künstliche Additive sucht er neue Wege und Lösungen in der konstruktiven Gestaltung und der Bautechnik. Gerade die in den letzten Jahren vorangetriebene Entwicklung der Vorfertigung ermöglicht es dem Stampflehmbau sich in die heutigen komplexen Bauabläufe einzubetten und erweitert auch die zukünftigen Möglichkeiten der Anwendung immens.

7. März bis 19. Mai 2018

vai Vorarlberger Architektur Institut
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