18. Mai 2012 - 1:39 / Architektur 
1. März 2012 20. Mai 2012

John Pawson ist ein Meister des Minimalismus. Die Bauten und Objekte des international renommierten britischen Architekten zeichnen sich durch eine Kunst des Weglassens aus, sie faszinieren durch die reine Wirkung von Raum, Proportion, Licht und Material. Beeinflusst von japanischer Kultur und minimalistischer Kunst definiert Pawson seine Vorstellung vom Minimum als Perfektion und Qualität, die entstehen, wenn jedes Detail und jede Verbindung auf das Wesentliche reduziert wird.

Mit Modellen, großformatigen Fotografien, Materialstudien und Objekten gibt die Ausstellung einen Überblick zum Werk John Pawsons und zeigt das Phänomen der "Leere" auf. Vorgestellt werden unter anderem sein eigenes Wohnhaus in London (1999), das Zisterzienserkloster Novy Dvur in Tschechien (2004), die Fußgängerbrücke Sackler Crossing in Kew Gardens in London (2006), das Stone House für die Triennale in Mailand (2010) sowie die zurzeit in Planung befindliche Innenraumgestaltung der St.-Moritz-Kirche in Augsburg, Pawsons bislang einziges öffentliches Projekt in Deutschland.

John Pawson
1. März bis 20. Mai 2012
Architekturmuseum der TU München
in der Pinakothek der Moderne

Pinakothek der Moderne
Kunstareal, Barer Str. 40
D - 80799 München

T: 0049 (0)89 23805-360
F: 0049 (0)89 23805-125
E: info@pinakothek.de
W: http://www.pinakothek.de/

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Zisterzienserkloster Nový Dvur, Tschechien, 2004. © Jens Weber
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Baron House Skåne, Schweden, 2005. © Jens Weber
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Fußgängerbrücke Sackler Crossing in Kew Gardens, London, 2006. © Jens Weber
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Martyrs Pavilion, St. Edward's School, Oxford, 2009. © Jens Weber