29. Dezember 2019 - 10:53 / Ausstellung / Gegenwartskunst 

Der österreichische Künstler und Otto Mauer-Preisträger 2019 Alfredo Barsuglia wird noch bis 12. Jänner im "tresor" des Kunstforums eine Geschichte erzählen, in die das Publikum nicht nur gedanklich, sondern auch physisch eintreten kann.

Barsuglia zeigt im Ausstellungsraum eine Szene, die im öffentlichen Raum verortet ist: Schauplatz ist eine städtische Straße im Jetzt. Als Zeuge, Voyeur und Eindringling gleichermaßen findet sich das Publikum mit verschiedenen zwischenmenschlichen Ereignissen konfrontiert. Angesiedelt irgendwo zwischen Alfred Hitchcocks "Rear Window" und einem Augmented Reality Game verschwimmen in Barsuglias multimedialer Installation die Grenzen zwischen Innen und Außen, Anfang und Ende, Traum und Wirklichkeit, dem Ich und dem Anderen.

Wer schon als Kind immer davon geträumt hat, in den Fernseher zu klettern, um die Welt, die sich hinter der Mattscheibe befindet, zu erkunden, hat hierzu die Möglichkeit.

Barsuglia studierte von 1999 bis 2003 Malerei und Grafik an der Universität für angewandte Kunst Wien, an der Akademie der bildenden Künste Wien in Wien und an der Kunsthochschule Krakau (Akademia Sztuk Pięknych).

Barsuglias Arbeiten setzen sich mit künstlerisch und gesellschaftspolitisch relevanten Themen (Ökonomie, Ökologie, Umgang mit Natur, Funktion von Kunst/Kultur etc.) auseinander.

Alfredo Barsuglia lebt und arbeitet in Wien.

Alfredo Barsuglia: "Take on me"
7. November 2019 bis 12. Jänner 2020
Kuratorin: Lisa Ortner-Kreil



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Installation (c) Mercan Sümbültepe
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Eröffnung (c) Mercan Sümbültepe
Eröffnung (c) Mercan Sümbültepe