Seit über zwanzig Jahren praktiziert die amerikanische Künstlerin und zweifache documenta-Teilnehmerin Zoe Leonard (*1961 in Liberty, New York) ein denkendes Wandern, ein erkennendes Schauen.
Erstmals wird im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt vom 8. Dezember 07 bis 17. Februar 08 mit der Präsentation von führenden Architekten und Architekturbüros aus Südkorea ein Einblick in die architektonischen Strömungen und Fragestellungen des boomenden asiatischen Landes gegeben. Jedes der über fünfzehn teilnehmenden Büros zeigt Projekte aus den letzten zehn Jahren.
Am Donnerstag, 15. November 2007, eröffneten im Kunstmuseum Liechtenstein zwei kleine Ausstellungen, die eine ganz besondere Gegenüberstellung ermöglichen, nämlich dem Frühwerk der beiden Künstler Joseph Beuys und Herbert Zangs.
Vom 18. Oktober 07 bis 17. Februar 08 ist im KunstHausWien erstmals in Österreich eine Retrospektive mit über 200 Werken des 1934 in Arles geborenen Fotografen Lucien Clergue zeigen zu sehen.
Das Städel Museum wird in einer umfassenden Ausstellung, die ab 23. November 2007 zu sehen sein wird, über 100 Meisterwerke von Lucas Cranach dem Älteren versammeln, dem großen Maler der Reformationszeit. Populärer und wirtschaftlich noch erfolgreicher als sein Zeitgenosse Albrecht Dürer hat Lucas Cranach die Bildwelt der Deutschen wohl am nachhaltigsten geprägt.
Der 1955 in Zürich geborene und heute in Müllheim/TG lebende Christoph Rütimann zählt zu den herausragenden Schweizer Kunstschaffenden seiner Generation.
Seit den 1990er Jahren ist mehr als ein Viertel aller Großstädte auf der Welt geschrumpft, ihre Anzahl nimmt stetig zu. Allein in Ostdeutschland stehen über eine Millionen Wohnungen leer, ähnliche Phänomene sind z.B. in den USA, Großbritannien, Russland und sogar Japan zu beobachten.
Das Künstlerpaar Anna und Bernhard Blume (beide Jahrgang 1937) zählt zu den Pionieren und anerkanntesten Vertretern der inszenierten Fotografie. Ihre Werke wurden bereits weltweit an renommierten Ausstellungsorten gezeigt.
Rauschhafte Festlichkeiten zum Dia de los Muertos in Mexiko, bestialische Tötungsrituale der kolumbianischen Drogenkartelle, die Grausamkeit lateinamerikanischer Diktatoren und die komplexen Verwerfungen der spanischen Kolonialgeschichte werfen die Frage auf: Gibt es in Lateinamerika ein anderes Verhältnis zum Tod als in der nördlichen Hemisphäre?