Die bestsellernde Kriminalautorin Donna Leon schrieb neulich am Schluss ihrer SZ-Kolumne: "Was bleibt? (...) Das Kulturerbe Europas bleibt erhalten, die Leute kleiden sich mit Geschmack, das Leben geht weiter. Doch das hier ist kein Ort für Glücksgefühle mehr. Das ist ein Land, in dem der Optimismus eingestampft wurde. Sie suchen das Glück? Gehen Sie nach Spanien."
Über 60 Filme aus mehr als 30 Ländern werden beim 17. Internationalen Film Festival Innsbruck gezeigt (3. – 8.6.2008). Der Schwerpunkt liegt wie gewohnt bei Produktionen aus Afrika, Lateinamerika und Asien, aber auch ein Tiroler Filmemacher ist im Wettbewerb um den mit 5000 Euro dotierten "Filmpreis des Landes Tirol" vertreten. – Und die Retrospektive widmet sich dem Italo-Western.
Eva & Adele erlangten mit ihren Performances bei Ausstellungen, Vernissagen und Kunstevents internationale Bekanntheit. Das Künstlerpaar versteht sich als lebendes Kunstwerk, und daher wird jeder Ort, wo die beiden auftreten, automatisch zum "Museum". "Wherever we are is Museum" ist einer der Titel ihres Konzeptes.
Am 5. Juni um 19 Uhr kommen im Großen Kassensaal der Österreichischen Postsparkasse 126 gespendete Werke zeitgenössischer KünstlerInnen unter den Hammer. Mit dem Auktionserlös finanziert die Menschenrechts- Organisation SOS Mitmensch ihre Arbeit. Im Zentrum steht derzeit die Forderung nach einem fairen Bleiberechtsgesetz.
In vielen Ländern der Europäischen Union zeigen sich kriminelle Machenschaften von Regierungen, Behörden und Grossunternehmen in immer rascherer Abfolge: das Ausmass der Kriminalität nimmt besorgniserregende Züge an. In keiner Statistik lässt sich eine diesbezügliche "Kriminalitätsrate" ablesen; vermutlich stellten ihre Zahlen alle anderen in den Schatten.
Unter dem Titel "Western all´italiana" zeigt das Filmfestival Innsbruck zehn Italowestern, darunter neben Klassikern wie "Spiel mir das Lied vom Tod" und "Für eine Handvoll Dollar" auch weniger bekannte Werke wie Sergio Sollimas "Faccia a Faccia" oder Carlo Lizzanis "Requiescant - Mögen Sie in Frieden ruh´n".
Die Ausstellung "Swiss Photography" sowie das umfangreiche Rahmenprogramm von ewz.selection machen das Kultur- und Eventhaus ewz-Unterwerk Selnau in Zürich vom 17. Mai bis zum 8. Juni zum pulsierenden Treffpunkt von Bildschaffenden und FotoliebhaberInnen.
Vom 23. Februar bis 8. Juni 2008 präsentiert die Staatsgalerie Stuttgart erstmals eine umfassende Ausstellung über Pop Art-Portraits. Gezeigt werden Werke ab den frühen 1950er Jahren bis hin zur Ausprägung des Genres als internationales Phänomen ab 1965.
In den Kellerräumlichkeiten der Feldkircher Galerie Chibulsky werden bis 1. Juni 2008 vier Künstlerpersönlichkeiten aus Vorarlberg präsentiert, die zu dem gemeinsamen Ausstellungsprojekt "F*** Crossover" zusammengefunden haben: Roland Adlassnigg, Barbara Husar, Wolfram Reiter und Gerhard Skok.
Vom 12. April bis 1. Juni 2008 ist im Kunsthaus Bregenz die Schau "Carrousel" von Carsten Höller zu sehen. "Carrousel" ist eine Ausstellung sich kreisförmig drehender und sich unendlich oft wiederholender Dinge.